Nahverkehr

Ticketverkauf im Bus soll bald wieder möglich sein

Die Vestische setzt alles daran, dass Tickets bald wieder in den Bussen gekauft werden können. Doch es gibt Lieferengpässe bei einer Schutzvorrichtung.
Ein Bus am ZOB in Dorsten. Bald soll der Ticketverkauf auch beim Fahrer wieder möglich sein. © Robert Wojtasik

Die Vestische plant, den Ticketverkauf in Bussen wieder einzuführen. Wegen Corona und zum Schutz der Fahrer ist der Verkauf aktuell auf elektronische Tickets, Verkaufsstellen und Kundencenter beschränkt.

Zwei Linien im Verbreitungsgebiet sind bisher umgerüstet

Den Vordereinstieg können Fahrgäste bisher nur beim SB 20 und auf der Linie 263 nutzen. Diese Busse, die zwischen Recklinghausen Hauptbahnhof und Herne Bahnhof beziehungsweise Oberhausen-Sterkrade und Essen-Karnap verkehren, sind stark frequentiert und wurden deshalb zuerst umgerüstet.

Denn für den sicheren Ticketverkauf im Bus trifft das Verkehrsunternehmen bauliche Maßnahmen. Plexiglasscheiben sollen eine Trennung zwischen Fahrgästen und Fahrern schaffen.

Wann ist der Ticketverkauf im Bus wieder möglich?

233 Einsatzfahrzeuge will die Vestische nun nach und nach umrüsten. Auch die Fremdunternehmen unterstützt das Verkehrsunternehmen dabei. Jedoch komme es zu Verzögerungen, erklärt Pressereferentin Ewelin Reclik. „Da die ganze Branche die Plexiglasscheiben anfragt, kommt es manchmal zu Lieferschwierigkeiten.“

Hinzu kommt, dass beim Einbau Sicherheitsaspekte beachtet werden müssen, damit die allgemeine Betriebserlaubnis der Busse nicht gefährdet wird. Einen Zeitpunkt, wann der Vordereinstieg in den Dorstener Bussen wieder möglich sein wird, wagt die Vestische nicht zu nennen.

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