Traumpaar schmiedet sich die Ringe selbst

Besuch beim Juwelier Heitmann

Vorsichtig wiegen Ann-Kathrin Reich und Daniel Makoschey, das Traumpaar der Dorstener Zeitung, verschiedene Trauringe in den Händen. Welche Farbe sollen sie haben? Welche Breite? Und sehen polierte oder matte Exemplare besser aus? Mit solchen Fragen mussten sich die beiden bei ihrem Termin beim Juwelier Heitmann in Lembeck beschäftigen.

Lembeck

, 02.06.2014, 18:10 Uhr / Lesedauer: 1 min
Heinrich Heitmann halft Ann-Kathrin und Daniel dabei, den richtigen Ring zu finden.

Heinrich Heitmann halft Ann-Kathrin und Daniel dabei, den richtigen Ring zu finden.

Das Geschäft sponsert ihnen Ringe im Wert von 500 Euro. "Was für Schmuck tragen Sie sonst so?", war eine der ersten Fragen, die Heinrich Heitmann dem jungen Paar stellte. Und obwohl die zukünftige Braut vor allem Silberschmuck trägt, wünscht sich das Paar weißgoldene Ringe.

"Ich nehme die in der Regel nicht ab, verkratzen sie dann nicht sehr schnell?", fragte Daniel Makoschey. Totale Entwarnung konnte Heitmann ihm da nicht geben: "Viele Ringe verlieren nach einigen Jahren ihr Muster, poliertes wird matt und anders herum." Man könne die meisten Ringe jedoch wieder aufbereiten lassen. Irgendwann neue kaufen sei ja auch noch eine Option, warf Daniel ein, doch da wiegelte der Experte ab: "Meine Erfahrung ist, das man das eher nicht macht."

Schattierungen

Und so einigte man sich auf Weißgold, eventuell mit einer diagonalen Schattierung. Doch damit nicht genug, denn mindestens genau so wichtig wie das Material sind Form, Breite und Wölbung der Eheringe. Schließlich sollen die beiden ihre Ringe, wenn alles gut läuft, ihr Leben lang tragen. "Nehmen Sie die Ringe in die Hand, Sie müssen sie spüren", riet daher Heinrich Heitmann. Und fügte hinzu: "Sie können die Ringe auch aus Rohlingen in unserer Werkstatt selber fertigen." Nach anfänglicher Skepsis ("Machen wir da nicht was kaputt?") freundete sich das Dorstener Traumpaar mit dieser Idee an. In den kommenden Wochen werden sie also selber zu Goldschmieden und werden am Ende zwei ganz besondere Unikate in den Händen halten können. manu

 

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