Turmfalke: Gut gerüttelt ist halb gejagt

02.08.2007, 18:55 Uhr / Lesedauer: 1 min

Lembeck Auch der Naturschutzbund (NaBu) leistet jedes Jahr seinen Beitrag zum Sommerfest: Eine kleine Ausstellung über den "Vogel des Jahres 2007" ist ab sofort (und noch bis Ende August) in der Bio-Station zu sehen.

In diesem Jahr gibt sich der Turmfalke die Ehre. Der taubengroße Raubvogel nistet eigentlich in Fels- oder Klippenspalten. Als Kulturfolger richtet er sich inzwischen gern in Kirchtürmen oder anderen hohen Gebäuden ein. Gleichermaßen in der Stadt wie auf dem Land zuhause, ernährt sich der Turmfalke hauptsächlich von Mäusen, verschmäht aber auch kleinere Vögel und Insekten nicht.

In Dorsten ist der Raubvogel fast in allen Ortsteilen heimisch. Aus der Ferne kann man ihn an seinem typischen Jagdstil erkennen: Er flattert auf Beutesuche quasi auf der Stelle, was ihm auch den Beinamen "Rüttelfalke" eintrug.

Viele weitere Informationen haben die Nabu-Gruppen Dorsten und Haltern am See in der Bio-Station zusammengestellt. Außerdem bietet der NaBu auch Falken-Nistkästen an. kdk

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