Unbekannte machen sich an Wassertanks für Blühfläche am Ostgraben zu schaffen

Vandalismus

Unbekannte haben Tanks beschädigt, aus denen Freiwillige Wasser nehmen, um den Naschgarten für Insekten in der Dorstener Innenstadt zu pflegen.

Dorsten

, 16.07.2019, 11:44 Uhr / Lesedauer: 1 min
Unbekannte machen sich an Wassertanks für Blühfläche am Ostgraben zu schaffen

Unbekannte haben sich an den jeweils 1000 Liter fassenden Tanks zu schaffen gemacht, aus denen Freiwillige das Wasser für die Pflege der Blühfläche am Ostgraben nehmen. © privat

Harald Stucken ist einer von vielen Freiwilligen, die sich um die Pflege der Blühfläche zwischen Ostrgaben und Ostwall kümmern. Am Wochenende machte der Vorsitzende des Dorstener Verkehrsvereins eine unschöne Entdeckung. Unbekannte hatten sich an den beiden jeweils 1000 Liter fassenden Tanks zu schaffen gemacht, aus denen die Freiwilligen Wasser holen, um die Blühfläche zu pflegen.

„Einer lag direkt auf der Wiese, der andere Stand auf halb acht auf der Palette“, sagte Stucken. Beide Tanks seien komplett leer gewesen und eine Halterung für den Wasserschlauch verschwunden. „Ich nehme an, dass es sich um einen Dummejungenstreich handelt.“ Größerer Schaden an den nur geliehenen Tank ist offenbar nicht entstanden.

Unbekannte machen sich an Wassertanks für Blühfläche am Ostgraben zu schaffen

Auf der Blühfläche am Ostgraben wurden im Frühjahr 2018 rund 1400 insektenfreundliche Pflanzen eingesät. Die Tanks standen am Montag wieder an ihrem Platz. © Robert Wojtasik

Auf Initiative der Dorstener Imkerin Karina Möllers und mit finanzieller Unterstützung aus dem Bürgerfonds „Wir machen MITte“ waren im Frühjahr 2018 rund 1400 Blütenpflanzen in 28 verschiedenen Arten auf der 200 Quadratmeter großen Fläche eingesät worden. In dem „Naschgarten für Insekten und Vögel“ wachsen unter anderem Lavendel, Wiesensalbei und Frühlingsprimeln. „Es blüht eigentlich von April bis Oktober“, sagt Möllers.

Schüler des St.-Ursula-Gymnasiums gestalteten kleine Infotafeln zu jeder Pflanzenart. „Es soll ja auch eine Beispielfläche sein, die dazu anregen soll, die gleichen insektenfreundlichen Pflanzen bei sich im Garten zu pflanzen“, sagt Karina Möllers. Neben der Imkerin, dem Verkehrsverein und dem Gymnasium haben auch die Quartiershausmeister der Dorstener Arbeit, der NABU und das städtische Umweltamt ein Auge auf die Fläche.

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