Unser Traumpaar findet: Wildrosen sind echt dufte

Die Vorbereitungen laufen

Als unsere Reporterin mit Kamera und Schreibblock pünktlich zum verabredeten Termin in die Florawelt eilte, hatte sich unser Traumpaar Karin und Sebastian mit der Floristin schon in vielen Fragen geeinigt: "Standesamt ist fertig!"

Dorsten

von Von Anke Klapsing-Reich

, 01.05.2013, 17:04 Uhr / Lesedauer: 2 min
Ein duftender Blütentraum in creme-apricot - Sandra Bergmann (r.), Floristin im Flora-Park, zeigt Karin Körber und Sebastin Schöbel, wie der Blumenschmuck am Hochzeitstag aussehen könnte.

Ein duftender Blütentraum in creme-apricot - Sandra Bergmann (r.), Floristin im Flora-Park, zeigt Karin Körber und Sebastin Schöbel, wie der Blumenschmuck am Hochzeitstag aussehen könnte.

Momentchen, kann ich das Ganze noch einmal langsam zum Mitschreiben haben? Kein Problem für die beiden Floristinnen Sandra Bergmann und Astrid Rottenfüßler, die unser Traumpaar in puncto Blumenschmuck zu ihrer standesamtlichen wie kirchlichen Trauung fachlich beraten. "Cremefarbene Rosen, Kopf an Kopf in einer grünen Blattmanschette zu einer klassischen Biedermeierform gebunden", diktiert mir Sandra Bergmann stakkato in die Kugelschreiber-Mine. Okay, das trägt die Braut zum Standesamt. Und was soll Karin Körber und Sebastian Schöbel zu ihrer kirchlichen Trauung blühen?

"Bei diesem Thema bin ich eigentlich außen vor", will sich der Bräutigam mit einem dezent angesteckten Blümchen am Revers begnügen. Da wuchert´s im Strauß der Braut schon üppiger: Die Wasserfall-Form will Karin Körber allerdings nicht gefallen. Sie mag es eher klassisch rund.

Bleibt die Qual der Blumenwahl. Sicherlich auch eine Frage des Preises, denn schließlich möchte das junge Paar das spendierte Florawelt-Budget von 500 Euro nicht allzu sehr überschreiten. Orchideen sind schon schön, aber die verspielten Freilandrosen haben es der Lembeckerin von Herzen angetan. Wer an ihren Blüten riecht, hat ihre Klasse schnell erschnuppert: "Die sind echt dufte!"

Bestimmende Farblinie

Damit kommt allerdings der ursprüngliche Farbwunsch "alles in Grün-Weiß" ins Wanken, denn die eigenwilligen Freilandrosen blühen, wie sie wollen, gerne auch in Creme, Apricot und Rosé. Diese Kombi passt aber auch hervorragend zu Schmuck, Brautkleid und Festanzug: Die geänderten Farbskala ist gebongt.

"Eine bestimmende einheitliche Farblinie sollte von A bis O durchgängig sein", weiß Sandra Bergmann, will heißen: Vom Brautstrauß bis zur Blumendekoration in der Kirche, vom Tischschmuck auf der Hochzeitstafel bis zur Ansteckblume des Bräutigams, ja selbst die Blüten im Körbchen des streuenden "Blumenkindes" - in einem Farbenmeer von Creme, Apricot und Rose wird das Traumpaar am Tag der Tage schwimmen.

"Und auf Wasserröhrchen gezogen, halten sich die Wild- rosen auch frisch", zerstreut Sandra Bergmann Bedenken, dass die Blumenpracht vor dem Hochzeitstanz verwelken könnte.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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