Unsere Fotos zeigen, wie die Feuerwehr auf dem Gelände der Muna den Ernstfall trainierte

mlzFeuerwehrübung

In einer Lagerhalle auf dem Gelände der Muna brannte ein Gabelstapler, Menschen waren vermisst. Nicht die einzige Schwierigkeit, mit der die Feuerwehr zu kämpfen hatte, wie die Fotos zeigen.

Wulfen

, 09.07.2019 / Lesedauer: 3 min

Am Montagabend übte die Feuerwehr auf dem Gelände des Munitionsversorgungszentrums West in Wulfen - im Volksmund auch Muna genannt.

Arbeiter galten als vermisst

Als Übungsszenario brannte ein Stapler in einer Lagerhalle auf dem Gelände des Munitionsdepots. Ein Staplerfahrer hatte einen Kreislaufzusammenbruch erlitten und war unkontrolliert gegen Materialkisten, in denen Rauchkörper verpackt waren, gefahren. Diese Rauchkörper gingen los und erzeugten neben dem Brand zusätzlich viel Rauch. Neben dem Staplerfahrer galten noch drei weitere Arbeiter in der stark verrauchten Halle als vermisst.

Vor dem Gebäude stand ein mit Gefahrgut gekennzeichneter Lkw, der gerade beladen wurde und nun in Gefahr war, vom Brand in der Halle erfasst zu werden. Diese Ausgangssituation galt es sowohl für die Bundeswehrfeuerwehr als auch für die Löschzüge Wulfen und Lembeck, die zur Unterstützung angefordert worden waren, zu meistern. Extra eingeladene Beobachter des Kreises Recklinghausen, des Munitionsversorgungszentrums und von der Führung der Feuerwehr Dorsten waren zugegen, um das Übungsszenario zu beurteilen.

Menschenrettung und Brandbekämpfung

Nachdem die ersten entscheidenden Einsatzschritte von den Feuerwehrkräften der Muna abgearbeitet worden waren, galt es, die ehrenamtlichen Brandschützer mit ihren Einsatzfahrzeugen am Tor des Geländes im Empfang zu nehmen und in die Lage einzuweisen. Ohne Probleme wurden diese weiteren Kräfte dann in den laufenden Einsatz integriert. So mussten die Einsatzkräfte der Bundeswehr die bereits laufende Menschenrettung fortführen und auch die ersten Löschmaßnahmen weiter forcieren.

FOTOSTRECKE
Bildergalerie

So war die Feuerwehrübung an der Wulfener Muna

Am Montagabend (8.7.) übten die örtlichen Feuerwehren auf dem Gelände des Munitionsversorgungszentrums West in Wulfen, im Volksmund auch Muna genannt.
09.07.2019
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Am Montagabend übten die örtlichen Feuerwehren für den Ernstfall auf dem Gelände des Munitionsversorgungszentrums West in Wulfen, im Volksmund auch Muna genannt.© Guido Bludau
Am Montagabend übten die örtlichen Feuerwehren für den Ernstfall auf dem Gelände des Munitionsversorgungszentrums West in Wulfen, im Volksmund auch Muna genannt.© Guido Bludau
Am Montagabend übten die örtlichen Feuerwehren für den Ernstfall auf dem Gelände des Munitionsversorgungszentrums West in Wulfen, im Volksmund auch Muna genannt.© Guido Bludau
Am Montagabend übten die örtlichen Feuerwehren für den Ernstfall auf dem Gelände des Munitionsversorgungszentrums West in Wulfen, im Volksmund auch Muna genannt.© Guido Bludau
Am Montagabend übten die örtlichen Feuerwehren für den Ernstfall auf dem Gelände des Munitionsversorgungszentrums West in Wulfen, im Volksmund auch Muna genannt.© Guido Bludau
Am Montagabend übten die örtlichen Feuerwehren für den Ernstfall auf dem Gelände des Munitionsversorgungszentrums West in Wulfen, im Volksmund auch Muna genannt.© Guido Bludau
Am Montagabend übten die örtlichen Feuerwehren für den Ernstfall auf dem Gelände des Munitionsversorgungszentrums West in Wulfen, im Volksmund auch Muna genannt.© Guido Bludau
Am Montagabend übten die örtlichen Feuerwehren für den Ernstfall auf dem Gelände des Munitionsversorgungszentrums West in Wulfen, im Volksmund auch Muna genannt.© Guido Bludau
Am Montagabend übten die örtlichen Feuerwehren für den Ernstfall auf dem Gelände des Munitionsversorgungszentrums West in Wulfen, im Volksmund auch Muna genannt.© Guido Bludau
Am Montagabend übten die örtlichen Feuerwehren für den Ernstfall auf dem Gelände des Munitionsversorgungszentrums West in Wulfen, im Volksmund auch Muna genannt.© Guido Bludau
Am Montagabend übten die örtlichen Feuerwehren für den Ernstfall auf dem Gelände des Munitionsversorgungszentrums West in Wulfen, im Volksmund auch Muna genannt.© Guido Bludau
Am Montagabend übten die örtlichen Feuerwehren für den Ernstfall auf dem Gelände des Munitionsversorgungszentrums West in Wulfen, im Volksmund auch Muna genannt.© Guido Bludau
Am Montagabend übten die örtlichen Feuerwehren für den Ernstfall auf dem Gelände des Munitionsversorgungszentrums West in Wulfen, im Volksmund auch Muna genannt.© Guido Bludau
Am Montagabend übten die örtlichen Feuerwehren für den Ernstfall auf dem Gelände des Munitionsversorgungszentrums West in Wulfen, im Volksmund auch Muna genannt.© Guido Bludau
Am Montagabend übten die örtlichen Feuerwehren für den Ernstfall auf dem Gelände des Munitionsversorgungszentrums West in Wulfen, im Volksmund auch Muna genannt.© Guido Bludau
Am Montagabend übten die örtlichen Feuerwehren für den Ernstfall auf dem Gelände des Munitionsversorgungszentrums West in Wulfen, im Volksmund auch Muna genannt.© Guido Bludau
Am Montagabend übten die örtlichen Feuerwehren für den Ernstfall auf dem Gelände des Munitionsversorgungszentrums West in Wulfen, im Volksmund auch Muna genannt.© Guido Bludau
Am Montagabend übten die örtlichen Feuerwehren für den Ernstfall auf dem Gelände des Munitionsversorgungszentrums West in Wulfen, im Volksmund auch Muna genannt.© Guido Bludau

Die Wulfener Einsatzkräfte unterstützten die Kameraden umgehend bei der Brandbekämpfung und vor allem bei der Menschrettung und deren Versorgung. Währenddessen mussten die Lembecker Kameraden möglichst schnell genügend Löschwasser bereitstellen. Dafür legten sie eine doppelte Schlauchleitung zu einer 500 Meter entfernten Wasserzisterne. Die vermissten Personen wurdne aus der Halle gerettet, der Lkw vor der Halle vor dem nahen Brand geschützt und die brennende Halle abgelöscht.

Die Zusammenarbeit sollte vertieft werden

„Oberstes Ziel war es, die Zusammenarbeit zwischen dem militärischen und den zivilen Feuerwehreinheiten weiter zu vertiefen und die Funkkommunikation zwischen den Einheiten zu üben. Zwar ist die Zusammenarbeit aus vielen gemeinsamen Übungen und Treffen bereits sehr gut, aber trotzdem wollen wir diesen Austausch noch weiter vorantreiben. Übung macht ja bekanntlich den Meister“, erklärte Brandinspektor Josef Bücker, der Leiter der Feuerwehr im Munitionsversorgungszentrums West in Wulfen. Bücker zeigte sich abschließend mit der Zusammenarbeit alle drei Feuerwehren und der Aufgabenbewältigung zufrieden.

„Die über 45 Einsatzkräfte haben gut zusammen gearbeitet und sich gegenseitig ergänzt. Das Szenario wurde gut abgearbeitet und die Übungsziele wurden bestens erfüllt. Auch geht ein Dank an die Verletztendarsteller vom THW Herten, die gut mitgespielt haben. Unsere regelmäßige Zusammenarbeit wird zukünftig weiter gehen“, so Josef Bücker.

Beeindruckt von der Leistungsfährigkeit

Hauptmann Kai-Uwe Golubski war als Offizier vom Führungsdienst und aktueller Leiter des Munitionslagers bei der Übung dabei. Er zeigte sich beeindruckt von der Leistungsfähigkeit der freiwilligen Feuerwehr und bedankte sich für die gute Zusammenarbeit mit den Kräften der Bundesfeuerwehr. „So einen Ernstfall hat es hier noch nie gegeben, trotzdem ist es gut zu wissen, dass wir bestens vorbereitet sind. Unsere Präventionsmaßnahmen sind sehr hoch und auf aktuellsten Stand“, sagte Kai-Uwe Golubski.

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