Fossile Brennstoffe für Heizungen haben ausgedient - was tun?

Verbraucherzentrale

Die Ölheizung hat ausgedient: Bereits ab 2026 soll der Einbau dieses Heizungstyps nach Vorstellung der Großen Koalition in Berlin verboten werden. Das hat Folgen für Hauseigentümer.

Dorsten

von Dorstener Zeitung

, 27.04.2021, 12:10 Uhr / Lesedauer: 1 min
Ein Mitarbeiter eines Heizöllieferanten bereitet die Betankung eines Mehrfamilienhauses mit Heizöl vor.

Ein Mitarbeiter eines Heizöllieferanten bereitet die Betankung eines Mehrfamilienhauses mit Heizöl vor. © picture alliance/dpa/dpa-Zentralbild

Die Zeiten für fossile Brennstoffe in Privathaushalten sind angezählt. Ältere Ölheizungen müssen per Gesetz ausgetauscht werden. Und mit dem neuen Jahr ist der Preis für Öl und Gas um rund zehn Prozent gestiegen. Die Verbraucherberatung in Dorsten informiert deshalb alle Interessierten über Hintergründe und Möglichkeiten, wogegen man alte Verbrenneröfen eintauschen kann.

Grund für die hohen Öl- und Gaspreise ist die CO2- Bepreisung, mit der die Nutzung von Öl und Gas unattraktiver gemacht und klimafreundliche Alternativen gefördert werden sollen, teilt die Verbraucherberatung mit. Deshalb sei jetzt ein guter Zeitpunkt zu handeln.

Wie Verbraucher in Dorsten die günstigen Fördermöglichkeiten nutzen können, erklärt die Verbraucherzentrale NRW am 27. Mai von 19 Uhr bis 20 Uhr in

einem kostenlosem Online-Seminar. Die Teilnehmer erhalten außerdem Informationen zu modernen Heiztechnologien wie Wärmepumpe, Brennstoffzellen- oder Pelletheizung.

Nach einem Überblick zu alternativen Heizmethoden, finanzieller Förderung und der Planung einer neuen Heizanlage haben Interessierte die Möglichkeit, den Energie-Experten der Verbraucherzentrale Martin Gramp individuelle Fragen zu

stellen.

Anmeldung zu dem kostenlosen Online-Seminar unter verbraucherzentrale.nrw/dorsten . Das Online-Seminar ist Teil der Aktion „Besser Heizen“ des Projekts Energie2020plus der Verbraucherzentrale NRW, das mit Mitteln des Landes und der EU gefördert wird.
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