Virus raffte Storch dahin

HERVEST Das Dunkel über dem Verschwinden des dritten Jungstorches aus dem Nest im Feuchtgebiet Wenge lichtet sich. Der dritte Jungstorch fiel offenbar einem Virus zum Opfer.

12.06.2008, 16:36 Uhr / Lesedauer: 1 min

Gleich zwei  Dorstener wussten Näheres über die Umstände  zu berichten, die zum Tod des Nachwuchsstorches führten.  Danach ist wohl auch das dritte Storchenkind einem Infekt zum Opfer gefallen.

 Horst Papenfuß, Ratsherr der Grünen und passionierter Hobby-Ornithologe, berichtet:  „Mit Schrecken las ich, dass das dritte Storchen-Küken von einem Uhu aufgefressen worden sei. Mir ist nicht bekannt, dass es in Hervest überhaupt Uhus gibt. Eher ist die Geschichte wohl aus Hermann Kottmanns Jägerlatein entstanden. Fakt ist: Der dritte Jungstorch ist am Montag im Nest verstorben, konnte jedoch von den Altstörchen auf Grund seiner Größe erst nicht aus dem Nest entfernt werden. Am Dienstag gelang es dann den Eltern, den Kadaver des Jungstorchs hinaus zu befördern, was von einem Mitglied des Heimatvereins beobachtet wurde. Dieser zog den Ring vom Bein des toten Tieres, damit die Nummer an die Vogelstation Wilhelmshaven gemeldet werden kann.

Zwei Kadaver am Fuß des Nestes

Beide Kadaver liegen noch unter dem Nest. Wahrscheinlich ist das dritte Jungtier auch an einem Virus gestorben. Alle hoffen nun, dass zumindest der letzte Jungstorch überlebt.“

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