In der kommenden Woche legen die Mitarbeiter der Vestischen 48 Stunden ihre Arbeit nieder. © Vestische
Warnstreik

Warnstreik verlängert: Vestische fährt Montag und Dienstag nicht

Der Tarifkonflikt nimmt kein Ende. Der ÖPNV erhöht den Druck und streikt wieder, auch die Vestische wird sich beteiligen. Diese Busse werden dennoch fahren.

Zum dritten Mal haben die Gewerkschaften ÖPNV-Mitarbeiter in NRW zum Streik aufgerufen. Die Busse der Vestischen werden deshalb am Montag und Dienstag (19. und 20. Oktober) nicht fahren. Die Vestische wird sich also mindestens 48 Stunden beteiligen, heißt es in der Pressemitteilung. Zunächst war nur vom Montag die Rede gewesen.

Die Busse des Verkehrsunternehmens werden auf den Betriebshöfen in Herten und Bottrop bleiben und nicht ausfahren. Das bedeutet, dass weder Linienverkehr noch Schulbusse in Dorsten unterwegs sein werden, auch Anruf-Sammel-Taxis und Taxi-Busse werden nicht im Einsatz sein. Die Kunden-Center bleiben geschlossen. „Mit sämtlichen Fahrten entfallen sowohl die Mobilitätsgarantie, als auch das Pünktlichkeitsversprechen“, so das Verkehrsunternehmen. Vorausgesetzt, die Streikaktivitäten werden nicht verlängert, werden die Busse ab Mittwoch (21. Oktober) wieder planmäßig unterwegs sein.

Diese Linie werden bedient

Neben der Vestischen fahren auch DBRegio-Busse auf Dorstener Stadtgebiet. Wie Pressesprecher Dirk Pohlmann auf Anfrage der Redaktion bestätigte, beteiligt sich die Deutsche Bahn nicht an den angekündigten Streiks am kommenden Montag. Das bedeutet, folgende Linien fahren:

SB 18: Zwischen ZOB und Schermbeck Rathaus

SB 21/ 299: Schnellbus Wesel, Bahnhof – Schermbeck Rathaus – Dorsten ZOB

SB 28: Zwischen ZOB und Gelsenkirchen Buer, Rathaus

188: Zwischen Gladbeck, Oberhof und ZOB

293: Raesfeld Ortskern – Schermbeck – ZOB

299: Zwischen Schermbeck Gahlen und ZOB

R21: Dorsten – Raesfeld – Dorsten

724: Dorsten-Rhade – Borken-Marbeck – Borken

Über die Autorin
Volontärin
Geboren und aufgewachsen im Bergischen Land, fürs Studium ins Rheinland gezogen und schließlich das Ruhrgebiet lieben gelernt. Meine ersten journalistischen Schritte ging ich beim Remscheider General-Anzeiger als junge Studentin. Meine Wahlheimat Ruhrgebiet habe ich als freie Mitarbeiterin der WAZ schätzen gelernt. Das Ruhrgebiet erkunde ich am liebsten mit dem Rennrad oder als Reporterin.
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