Wieder ein schwerer Unfall auf der A 31 bei Dorsten

mlzAutobahn 31

Binnen weniger Tage hat es den zweiten schweren Unfall auf der A 31 gegeben. Die Autobahn war zeitweise gesperrt. In den Unfall war ein Reisebus verwickelt, der Kinder an Bord hatte.

Lembeck, Schermbeck

, 06.09.2019, 15:38 Uhr / Lesedauer: 1 min

Fünf Tage nach dem schweren Unfall auf der A 31 bei Dorsten, bei dem zwei Menschen ums Leben kamen, hat es am Freitagnachmittag erneut eine schwere Kollision gegeben. Zwischen den Anschlussstellen Lembeck und Schermbeck war ein Pkw auf einen Reisebus aufgefahren.

Kinder erlitten einen Schock

In dem Bus befanden sich etwa 30 Kinder der sechsten Klasse, die nach einer Klassenfahrt an der Nordsee auf dem Weg nach Grevenbroich waren. Sie blieben unverletzt, erlitten aber einen Schock. Der Pkw-Fahrer (48) aus Ratingen wurde vor Ort von einem Notarzt behandelt.

Der Bus hatte auf einer Strecke von etwa 300 Metern Öl und Hydraulikflüssigkeit verloren und konnte die Fahrt nicht fortsetzen. Die Kinder wurden mit einem eiligst angeforderten zweiten Bus von der Unfallstelle gebracht.

Lkw stellte sich quer

Nachdem die Feuerwehr die Fahrbahn gesäubert hatte, wurde die A 31 wieder freigegeben. Bis dahin hatte sich ein kilometerlanger Stau gebildet, der sich nur langsam auflöste. Die Feuerwehr Dorsten sprach von einer „vorbildlich gebildeten Rettungsgasse“.

Auch ein Lkw-Fahrer reagierte nach Polizeiangaben richtig. Er erkannte die gefährliche Situation an der Unfallstelle, stellte sein Fahrzeug quer und sorgte so dafür, dass keine weiteren Fahrzeuge über Trümmer fuhren.

Jetzt lesen

Lesen Sie jetzt