Wieder Leben auf Fürst Leopold

Eröffnung der Maschinenhalle

14 Jahre nach Stilllegung des Dorstener Bergbaus und 12 Jahre nach Gründung des Vereins für Bergbau-, Industrie- und Sozialgeschichte Dorsten herrschte gestern endlich wieder Leben in der Maschinenhalle Fürst Lepold. Es war die bunte Eröffnung eines ganz besonderen Veranstaltungsortes.

DORSTEN

, 29.03.2015, 15:37 Uhr / Lesedauer: 1 min
Eindrücke von der Eröffnung der Maschinenhalle Fürst Leopold.

Eindrücke von der Eröffnung der Maschinenhalle Fürst Leopold.

„Jahrelang war am Tor zur Zeche Fürst Leopold Schluss für die Bürger, jetzt ist hier alles zum Anfassen. Wir sind begeistert“, sagte eine Besucherin aus Hervest zur Moderatorin der Eröffnungsfeier, Sonja Gerhardt. Die bezog immer wieder die Zuschauer mit ein und erhielt tolles Feedback. „Seit 2008 wurde hier gearbeitet, geplant und vor allem wurden die Herausforderung angenommen“, so Gerhardt vom WDR-Studio Dortmund. „Überwältigend“, fand auch Gerhard Schute, Vorsitzender des Vereins für Bergbau-, Industrie- und Sozialgeschichte.

Fast eine Million Euro

Knapp eine Million Euro wurde in die Maschinenhalle investiert, ein Großteil davon aus dem Projekt „Soziale Stadt Hervest“. „Dazu haben wir rund 20 000 Arbeitsstunden investiert. Es ist ein Prozess, der auch noch weitergeht“, sagt Schute. „Aber ab jetzt geht es hier mit Veranstaltungen los.“

Anlass genug, den Gästen der Eröffnungsfeier dieses besonderen wie außergewöhnlichen Veranstaltungsortes eine buntes Programm zu präsentieren – wenn auch das sanierte Gebäude mit den zwei imposanten Maschinenhallen schon genug staunen ließ.

 

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