Wilhelm-Lembruck-Schüler gestalten eine Woche lang das Radioprogramm von KiRaKa

mlzKinderradio KiRaKa

Wie hört sich die eigene Stimme im Radio an? Das erfahren die Kinder der 4a der Wilhelm-Lehmbruck-Schule in dieser Woche. Denn sie gestalten den WDR-Kinderradiokanal mit.

Dorsten

, 02.04.2019, 13:35 Uhr / Lesedauer: 2 min

Meine Stimme hört sich so komisch an“, findet Mercedes. „Ich hör mich noch viel schlimmer an. So laut“, beruhigt sie Mitschülerin Emma. Aber so merkwürdig es für beide Schülerinnen der Klasse 4a der Wilhelm-Lembruck-Schule ist, ihre Stimmen vom Band zu hören, so stolz sind sie auch, dabei zu sein. In dieser ganzen Woche (1. bis 6. April) gestalten sie und ihre Mitschüler nämlich den Kinderradiokanal des WDR - den KiRaKa - mit. Von Dienstag bis Samstag können Familie, Freunde - und eigentlich die ganze Welt - Musikwünsche, Rätsel, Nachrichten und auch eine Reportage und eine Umfrage aus Östrich im Programm des KiRaKa auf WDR5, im Digitalradio und auf kiraka.de hören.

Schüler sprechen Musikwünsche ins Mikrofon

Um all die Programmpunkte mit den Kindern gemeinsam zu überlegen und aufzunehmen, ist Reporterin Christina Pannhausen am Montag, Mittwoch und Freitag in der Östricher Schule zu Gast. Am Montag durfte erst einmal jeder seinen Musikwunsch ins Mikrofon sprechen. Ben-Luca wünschte sich „Level Up“ von Ciara und grüßte seine ganze Familie. Erster Versuch, Ton im Kasten. Die Kinder applaudierten ihrem Mitschüler. „Super gemacht“, riefen sie. Auch für Lukas und Emma gab es Applaus. Sie übernahmen die Anmoderation der Musikwünsche. „Viel Spaß beim Zuhören“, rief die ganze Klasse laut und deutlich.

Emma übernahm mit Lukas die Anmoderation der Musikwünsche.

Emma übernahm mit Lukas die Anmoderation der Musikwünsche. © Jennifer Uhlenbruch

Nicht nur Vergnügen wird den kleinen und großen Zuhörern das Teekesselchen bereiten, das sie erraten müssen, um Preise zu gewinnen. „Wie verrät man nicht so viel, aber auch so viel, dass die Kinder es erraten können?“, fragte Christina Pannhausen. Gar nicht so leicht. Alle Kinder überlegten zusammen, Emmy und Victoria sprachen die Hinweise für das gesuchte Teekesselchen, das Wort mit zwei Bedeutungen, dann ins Mikrofon. Es ist spitz, weiß und im Zoo zu sehen, wenn man genau hinsieht ... Es ist klein, kann wachsen und Teile können vom Wind weggeweht werden ...

Dass die Lösung gar nicht so leicht ist, wenn man sie vorher nicht kennt, sahen die Kinder bei Peter Schlüter. Er hilft einmal in der Woche ehrenamtlich in der Schule und wurde spontan zur Testperson. Mithilfe der Kinder kam er dann aber auf das richtige Lösungswort, mit dem sich pfiffige Kinder am Mittwoch beim KiRaKa melden können.

Die Kinder überprüfen, ob der Wald nach den Besentagen sauber geblieben ist.

Die Kinder überprüfen, ob der Wald nach den Besentagen sauber geblieben ist. © Alexandra Wolff

Am Donnerstag geht dann die Reportage auf Sendung, die die Kinder im Wald neben der Schule aufgenommen haben. Wie sauber ist es dort noch ein paar Tage nach den Besentagen? Das finden die Kinder dort heraus. Und am Freitag, beim großen Finale, sind sogar drei Kinder im WDR-Funkhaus zu Gast, um live im KiRaKa-Studio beim Ratespiel mitzumachen. „Ich freu mich richtig darauf“, sagt Jasper. „Ich bin aber auch aufgeregt. Die Fragen sind ja leicht. Aber wenn man dann auf die Antworten nicht kommt, ist das peinlich“, sagt Emily.

Sie hat sich mit Jasper und Leandra durch ein Quiz und mit einer anschließenden geheimen Abstimmung unter den Mitschülern für die Fahrt nach Köln qualifiziert. Die anderen Kinder sind aber nicht traurig, weiß Lehrerin Alexandra Wolff. „Denn wir machen in der Zeit dann hier in der Schule eine Radioparty mit Pizza.“

Im Digitalradio und im Internet gibt es von Dienstag bis Freitag jeweils von 17 bis 18 Uhr die Ergebnisse der Östricher Kinder zu hören. Am Samstag von 14 bis 15 und 16 bis 17 Uhr. Außerdem sind sie von Dienstag bis Freitag von 19 bis 20 Uhr auf WDR 5 zu hören.
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