Zollern hat das Werk in Dorsten geschlossen

Zu wenig Aufträge

Die Zollern GmbH hat ihr Antriebswerk an der Hüttenstraße geschlossen. Sie zog damit einen Schlussstrich unter eine Entwicklung, die in den vergangenen Jahren schon viele Arbeitsplätze gekostet hatte.

Dorsten

, 28.01.2016, 17:26 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die Zollern GmbH hat ihr Antriebswerk an der Hüttenstraße geschlossen. Die Auftragslage war in den vergangenen Jahren stetig zurückgegangen.

Die Zollern GmbH hat ihr Antriebswerk an der Hüttenstraße geschlossen. Die Auftragslage war in den vergangenen Jahren stetig zurückgegangen.

"Wir haben die Fertigung in Dorsten eingestellt, weil durch die weltweite Rohstoffkrise fast keine Investitionen mehr im Mining- und Ölsektor stattfinden", bestätigte Raik Flämig, Unternehmenssprecher von Zollern, auf Anfrage. "Dadurch konnte das Werk in Dorsten nicht mehr ausgelastet werden. Wir mussten uns nun für diese harte Maßnahme entscheiden."

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Das Dorstener Werk war auf Industriegetriebe für die Rohstoffgewinnungswirtschaft spezialisiert. Im Februar 2014 war bereits 58 Mitarbeitern gekündigt worden, Anfang letzten Jahres weiteren elf. Mitarbeiter aus Vertrieb, Service und Entwicklung sind laut Flämig nun im Hauptwerk in Sigmaringen (Baden-Württemberg) angestellt, sollen aber weiterhin in Dorsten arbeiten.

Die übrigen rund ein Dutzend Arbeitsplätze in der Produktion "haben wir über eine Beschäftigungsgesellschaft abbauen müssen". Was aus dem Werksgelände im Marienviertel wird, "ist noch nicht entschieden", so Flämig. "Im Moment haben wir dort noch Teile gelagert."

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