Räuberische Erpressung

Brutaler Überfall im Fredenbaumpark – Ermittlungserfolg für Polizei

Zwei Dortmunder sind im September im Fredenbaumpark unter anderem mit einer Schreckschusspistole ausgeraubt und mit Reizgas angegriffen worden. Die Polizei vermeldet nun einen Ermittlungserfolg.
Der Tatort: der Musikpavillon im Fredenbaumpark © Stephan Schütze (Archivbild)

Die Polizei Dortmund hat nach einer räuberischen Erpressung im Fredenbaumpark am 2. September fünf Beschuldigte ermittelt und identifizieren können. Das geht aus einer Pressemitteilung am Dienstag (23.11.) hervor.

Doch was war damals genau passiert? Zwei 17-jährige Dortmunder hatten sich an dem besagten Donnerstag gegen 22.30 Uhr am Musikpavillon des Parks aufgehalten. Dort seien sie von fünf Männern überfallen und mit einer Schreckschusspistole bedroht worden.

Nachdem die 17-Jährigen ihre Handys herausgegeben hatten, sollen die Täter sie mit einem Teleskopschlagstock sowie mit Reizgas angegriffen haben. Anschließend sei dann auch noch auf die am Boden liegenden Dortmunder eingetreten worden, sowohl gegen den Kopf als auch gegen den Körper.

Wohnungen wurden durchsucht

Durch erste Ermittlungen habe die Polizei bereits wenige Tage nach der Tat erste Tatverdächtige identifizieren können, die zum Teil auch von den beiden Überfallenen erkannt worden seien. Bei fünf Wohnungsdurchsuchungen habe die Polizei Tatmittel gefunden.

Bei Handyauswertungen sei weiteres, belastendes Beweismaterial entdeckt worden – die Tatbeute sei aber weiterhin verschwunden. Die Beschuldigten selbst, Dortmunder im Alter zwischen 17 und 18 Jahren, haben bisher noch keine Aussage gemacht, so die Polizei. Sie erwarte ein Strafverfahren wegen räuberischer Erpressung.

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