Am Freitag (19.6) demonstrierten Aktivisten der ARIWA für mehr Tier- und Menschenrechte. © Aleyna Ceylan
Bessere Arbeitsbedingungen

City-Demo: „Pandemien sind bei der Massentierhaltung vorprogrammiert“

Aus aktuellem Anlass demonstrierte am Freitag (19.6.) die Tierrechtsorganisation „Animal Rights Watch“ in der Dortmunder Innenstadt. Das Thema: Die Missstände bei der Massentierhaltung.

Seit Jahren kämpfen die Aktivisten der Tierrechtsorganisation „Animal Rights Watch e.V. Ruhrgebiet“ (Ariwa) gegen die Massentierhaltung. Auch am Freitagnachmittag (19.6.) standen sie dafür mit Schildern vor der Reinoldikirche in der Dortmunder Innenstadt.

Besonders wollten sie darauf aufmerksam machen, dass zum einen die Tiere in Massenproduktionen leiden und zum anderen die Angestellten der Fleischproduzenten unter menschenunwürdigen Bedingungen arbeiten müssten: „Tierausbeutung ist Menschenausbeutung – das bringt es auf den Punkt“, liest Helmut Pruß von Ariwa von seinem Plakat ab.

„Die aktuellen Geschehnisse rund um die Firma Tönnies zeigen das nur allzu deutlich. Die Regierung heuchelt uns nur vor, dass das bisher unbekannt gewesen sei“, so Pruß.

Demonstrieren unter Corona-Bedingungen

Nicht nur das Coronavirus löse in derartigen Produktionen massenhafte Infektionen aus. Zuvor habe es ähnliche Geschehnisse beispielsweise auch bei der Vogelgrippe gegeben. „Pandemien sind bei Massentierhaltung vorprogrammiert“, sagt Vera Hänel von Ariwa.

Damit sie ihren Stand aufstellen durften, mussten sich die Demonstranten an die aktuellen Sicherheitsmaßnahmen halten. „Wir tragen einen Mund-Nasenschutz und halten den Abstand“, sagt Hänel. Flyer konnten die Aktivisten allerdings nicht verteilen. Dafür habe man aber extra Greifzangen mitgebracht.

Über die Autorin
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1999 geboren und in der Fußballhauptstadt aufgewachsen, studiert Angewandte Literatur- & Kulturwissenschaften, seit 2019 bei den Ruhr Nachrichten und da aktuell meistens in den Stadtteilen von Dortmund für Sie unterwegs.
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