Zu einem Brand nach einer Verpuffung musste die Feuerwehr Dortmund am Mittwochabend ausrücken. © dpa (Symbolbild)
Feuerwehr-Einsatz in Dortmund

Darum rückte die Feuerwehr am Mittwochabend zum Hoesch-Gelände aus

Ein Anrufer berichtete der Polizei am Mittwochabend von lauten Geräuschen und schwarzem Rauch am Hoesch-Gelände in Dortmund. Die Feuerwehr rückte aus, um die Ursache ausfindig zu machen.

Das Geräusch muss am Mittwochabend (10.12.) laut zu hören gewesen sein und für Beunruhigung bei Anwohnern gesorgt haben – eine Userin fragte gegen 23.20 Uhr in der Facebook-Gruppe „Du bist Dortmunder, wenn…“ nach, „was da gerade im Raum Hoesch Union in die Luft geflogen ist?“

Zuerst sei das Geräusch aufgefallen, dann auch der nachfolgende Feuerwehreinsatz: „Hier hat es gescheppert, als ob sich ein Gewittergrollen direkt vor der Haustür in Bodennähe entladen hätte – und zahlreiche Feuerwehrautos kurvten rum und suchten das Problem“, beschreibt sie ihre Eindrücke.

Mehrere Facebook-User bemerkten die Geräusche

Auch andere User haben die lauten Geräusche bemerkt – dreimal habe es geknallt, insbesondere der erste Knall sei sehr laut gewesen, berichtet eine andere Userin, die zu dem Zeitpunkt an der Höfkerstraße unterwegs gewesen war.

„Nicht gerade leise“ sei der Knall gewesen – in Huckarde habe man ihn deutlich gehört, so ein weitere User der Facebook-Gruppe. Ein andere Mann berichtete aus Benninghofen, auch dort sei das Geräusch zu hören gewesen.

„Schwarzer Rauch und Geräusche“

Um 22.26 Uhr habe sich ein Anrufer bei der Polizei gemeldet, so Kristina Purschke, Polizeipressesprecherin, am Donnerstagmorgen. Er habe von schwarzem Rauch, der vom ehemaligen Hoesch-Spundwand-Gelände aufsteige, und Geräuschen – wie von Pyrotechnik – berichtet. Die Polizei zog daher die Feuerwehr zum Einsatz hinzu.

Die Feuerwehr rückte zum Hoesch-Gelände an der Alten Radstraße aus und machte sich auf die Suche nach der Ursache der Geräusche. Im Einsatz war ein Löschzug mit vier Fahrzeugen und 18 Feuerwehrleuten, so Pressesprecher Oliver Körner.

Großes Gelände erfolglos kontrolliert

Bis 23 Uhr suchten seine Kollegen und gaben dann auf – ohne die Ursache des Geräusches gefunden zu haben. „Das ist ja ein riesiges Gelände, die Kollegen haben verschiedene Bereiche abgesucht, sind über mehrere Seitenstraßen angefahren“, so Körner.

Dass die Feuerwehrfahrzeuge dabei Anwohnern aufgefallen sind, wundert den Pressesprecher nicht. Es könne natürlich so aussehen, als fahre man planlos hin und her und wisse nicht, was man tue – dabei war man eben auf der Suche nach dem Ursprung der Geräusche.

Letztlich habe sich aber nichts feststellen lassen. „Ohne Ergebnis“ habe man den Einsatz beendet.

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Jessica Will

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