Einsatz am Freitagabend

Erneute Großkontrolle gegen Auto-Szene: Polizei sperrte Wall

Auf Dortmunds Wall ist es am Freitagabend erneut zu einer Großkontrolle gegen die Auto-Szene gekommen: Die Polizei überprüfte hunderte Autos und ihre Fahrer. Für manche endete die Fahrt dort.
Die Polizei leitete den Verkehr am Westentor in Dortmund vom Wall ab. © Polizei Dortmund

Wie vom Polizeipräsident Gregor Lange angekündigt, ist die Polizei in der Nacht zu Samstag (16. Januar) erneut mit einem Großeinsatz gegen Raser in der Innenstadt vorgegangen. Es wurden drei Kontrollstellen eingerichtet, um das Rundendrehen und Rennen um den Wall zu verhindern, berichtet die Polizei Dortmund.

„Raser stoppen, Unfälle vermeiden, für Ruhe sorgen und Infektionsschutz durchsetzen – mit starker Präsenz auf dem Wall und Kontrollen auf Zufahrtsstraßen haben wir wichtige Ziele erreicht“, sagte die Einsatzleiterin, Polizeirätin Stephanie Luzemann, am Samstagmorgen. „Wir wissen, dass bei vielen Anwohnern die Nerven blank liegen. Deshalb zeigen wir bei Regelverstößen keine Toleranz.“

Polizei überprüft 280 Autos auf dem Wall

Demnach wurden ab 21 Uhr am Dortmunder U, an der Märkischen Straße sowie an der Ruhrallee Kontrollpunkte eingerichtet, um bei dem Schaulaufen von bis zu 350 Autofahrern unerwünschten Lärm und potenzielle Rennen zu verhindern.

Insgesamt wurden 446 Personen in 280 Pkw überprüft. Drei Fahrzeuge habe die Polizei nach einer Kontrolle sichergestellt, da die jeweilige Betriebserlaubnis durch technische Mängel erloschen war. Zusätzlich wurden 51 Platzverweise ausgesprochen und 13 Personen nach Verstößen gegen die Corona-Schutzverordnung angezeigt.

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