Dortmunder Wall

Hunderte Tuner treffen sich – Polizei sperrt in der Nacht mehrere Wall-Kreuzungen

Mehrere hundert Autotuner und -poser haben sich in der Nacht zum Mittwoch (30.12.) am Dortmunder Wall versammelt. Die Polizei sperrte kurzerhand für mehrere Stunden Kreuzungen auf dem Wall.
Symbolbild © picture alliance / dpa

In der Nacht zum Mittwoch (30.12.) haben rund 350 Teilnehmer der Autoposer- und Tuning-Szene den Dortmunder Wall für ein Treffen genutzt. Das berichtet die Polizei Dortmund. Mehrere Kreuzungen wurden in der Nacht zeitweise gesperrt.

Nächtliche Ruhestörung: Anwohner sind genervt

Anwohner mehrerer Wall- und Zufahrtsstraßen haben sie verständigt, um in der Nacht für Ruhe zu sorgen, berichtet die Polizei am Morgen. Ab Mitternacht habe sie dafür die Kreuzung am Westentor für 45 Minuten gesperrt.

Die Kreuzung Neutor/Ruhrallee sei von 0.45 bis 2.15 Uhr ebenfalls gesperrt worden. Danach sei Ruhe eingekehrt.

Ein 18-Jähriger sei mit 92 km/h über den Wall gerast – erlaubt sind dort 50 km/h. Auf dem falschen Fuß erwischte die Polizei auch einen 22-Jährigen in einer Dreißiger-Zone: Er fuhr dort mit 50 km/h.

Raser tritt erneut aufs Gaspedal als er die Polizei bemerkt

Als er die Polizei bemerkte, gab er Vollgas – und wurde auf der Ruhrallee erneut gemessen. Seinen Führerschein könnte er dadurch bald los sein: Die Führerscheinstelle müsse nun prüfen, ob er charakterlich geeignet ist, ein Fahrzeug zu führen.

48 Fahrzeuge überprüfte die Polizei in der Nacht. Einige davon seien nicht pflichtgemäß versichert gewesen. Außerdem kamen sieben Ordnungswidrigkeiten, 13 Verwarngelder und zwei Strafanzeigen zusammen. Alle 48 Fahrer erhielten einen Platzverweis.

Ahaus, Heek und Legden am Abend

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