Mund-Nasen-Schutz

Maskenverweigerer (22) bewirft Bahnmitarbeiter mit seinem Essen

Insgesamt 18 Bußgeldverfahren hat es am Wochenende in sechs Bahnhöfen der Region gegeben. Ein Mann in Dortmund war besonders aggressiv: Unter anderem ging er mit den Fäusten auf Kontrolleure los.
Im Hauptbahnhof Dortmund gab es eine Auseinandersetzung wegen der Maskenpflicht. © Oliver Schaper (Archiv)

Mehrere Verstöße gegen die Maskenpflicht verzeichnete die Bundespolizei im Ruhrgebiet am Wochenende (27. bis 29.11.). Dabei zeigten sich einige Personen absolut uneinsichtig und unkooperativ, wie die Beamten mitteilen.

Insgesamt musste die Bundespolizei 18 Bußgeldverfahren wegen Verstößen gegen die Corona-Schutzverordnung in den Hauptbahnhöfen Dortmund, Essen, Recklinghausen, Gelsenkirchen, Hagen und Mülheim an der Ruhr einleiten.

Unter den Betroffenen war am Samstagmorgen eine 35-jährige Dortmunderin im Hauptbahnhof Dortmund, die ohne Mund-Nasen-Schutz unterwegs war. Während der Kontrolle flüchtete sie plötzlich in Richtung Nordstadt. Das brachte aber nichts: Ein entsprechendes Verfahren wurde gegen sie eingeleitet.

Mann wirft mit Essen

Ein 22-jähriger Mann wurde dann am Sonntagmorgen durch Bahnmitarbeiter ohne Mund-Nasen-Schutz im Hauptbahnhof angetroffen. Weil sich der Mann weigerte, eine Maske aufzusetzen, sollte er den Hauptbahnhof verlassen. „Dagegen wehrte er sich, indem er den Bahnmitarbeitern sein mitgeführtes Essen entgegenschleuderte“, so die Bundespolizei. Der Mann soll sie auch mit Faustschlägen angriffen haben.

Die Mitarbeiter konnten den Dortmunder aber überwältigen und der Bundespolizei übergeben. Gegen ihn wurden ein Bußgeldverfahren wegen des Corona-Schutz-Verstoßes und ein Strafverfahren wegen Körperverletzung eingeleitet.

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