Dortmunder Nordstadt

Schüsse im Fredenbaumpark – Bundespolizisten setzen Diensthunde ein

Bundespolizisten haben im Fredenbaumpark Schüsse wahrgenommen. Sie stellten drei Jugendliche, die aber den Anweisungen der Polizisten nicht gleich Folge leisteten.
Die Bundespolizisten setzten ihre Diensthunde ein (Symbolbild).
Die Bundespolizisten setzten ihre Diensthunde ein (Symbolbild). © picture alliance / Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/dpa

Zwei Schüsse hatten Bundespolizisten am Mittwochabend, gegen 19.50 Uhr, im Fredenbaumpark wahrgenommen. Laut Mitteilung trafen sie auf vier Personen, darunter drei bewaffnete Jugendliche, die die Schüsse abgegeben haben sollen. Eine Person sei geflohen.

Die Bundespolizisten sind für die Sicherung der nahen Bahngleise zuständig und waren in dem Bereich mit ihren Diensthunden unterwegs, als sie die Schussgeräusche vernahmen. Hinter einem Busch erblickten sie vier Personen, aus deren Richtung die mutmaßlichen Schüsse kamen. Laut Bundespolizei hätten sie sich ihnen unmissverständlich zu erkennen gegeben. „Beim Erblicken der Beamten wurde eine Schusswaffe fallengelassen“, heißt es weiter.

Jugendliche 16 und 17 Jahre alt

Die Tatverdächtigen seien aufgefordert worden, den Anweisungen der Polizeibeamten Folge zu leisten. Dem seien sie nicht nachgekommen. Unklar sei gewesen, ob sie weitere Waffen bei sich trugen. Die Bundespolizisten drohten mit dem Einsatz einer Schusswaffe. Die nicht entflohenen Jugendlichen, 16, 17 und 17 Jahre alt, seien weiter durcheinander gelaufen, weswegen die Bundespolizisten die Diensthunde einsetzten, um sie voneinander zu trennen.

Nach mehrfacher Aufforderung hätten sich die jugendlichen schließlich bäuchlings auf den Boden gelegt. Die Polizisten stellten eine geladene Schreckschusspistole sicher, die auf dem Boden lag. Auch seien bei allen Küchenmesser in den Bauchtaschen gefunden worden.

Ein Bundespolizist verletzte sich bei der Maßnahme. Er brach sich den linken Daumen. Die Landespolizei hat die Ermittlungen übernommen.

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