Die Grünen in Eving wollten diesen Radweg besser markieren. Das hat die SPD abgelehnt - und erläutert nun die Gründe. © Andreas Schröter
Verkehr in Dortmund

Ablehnung von Radweg-Markierungen in Eving – Warum die SPD dagegen ist

Bessere Radwegemarkierungen im Evinger Zentrum - ja oder nein? Nachdem sich die SPD dagegen ausgesprochen hatte und dafür kritisiert worden war, erklärt sie sich nun.

Die SPD in der Bezirksvertretung Eving hatte eine bessere Radwegmarkierung abgelehnt, die die Grünen für die östliche Seite der Evinger Straße zwischen Deutscher Straße und Bezirksverwaltungsstelle gefordert hatten. Dafür mussten die Genossen einige Kritik einstecken.

Nun erklären sich die Sozialdemokraten. Peter Wieseler: „Die SPD-Fraktion ist der Darlegung der Verwaltung, die Markierung aus Sicherheitsgründen nicht vorzunehmen, gefolgt und hat den Antrag abgelehnt. Die Sicherheit der Fußgänger und der Radfahrer hat oberste Priorität.“

Wieseler bezieht sich damit auf eine Einschätzung des Tiefbauamtes aus dem November 2020: Bei den Radwegen auf der Evinger Straße handele es sich um nicht benutzungspflichtige Radwege nach den Vorschriften der Straßenverkehrsordnung. Der damalige Ausbau entspreche nicht den heutigen Anforderungen an einen Radweg.

Nach Möglichkeit werden heute die Radfahrer auf die Fahrbahn geführt, um Konflikte mit den Fußgängern zu vermeiden. Aus diesem Grunde will die Verwaltung eine Markierung aus Sicherheitsgründen nicht vornehmen, zumal eine solche Markierung auf gepflastertem Untergrund nicht lange halte.

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Redaktion Dortmund
Ich fahre täglich durch den Dortmunder Nordosten und besuche Menschen, die etwas Interessantes zu erzählen haben. Ich bin seit 1991 bei den RN. Vorher habe ich Publizistik, Germanistik und Politik studiert. Ich bin verheiratet und habe drei Töchter.
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Andreas Schröter

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