Hier, am Erich-Kästner-Ring vor dem Haus Nummer 29 beginnen am Montag (18.1.) die Strraßenausbau-Arbeiten im Neubaugebiet Brechtener Heide. © Andreas Schröter
Wohnen in Dortmund

Anwohner atmen auf: Straßenausbau in Dortmunder Neubaugebiet beginnt

Viel Ärger gab es über den immer wieder verschobenen Straßenausbau im Neubaugebiet Brechtener Heide. Nun soll es endlich losgehen – die Bauzeit bringt aber auch Einschränkungen mit sich.

Darauf haben viele Brechtener lange gewartet: Das Tiefbauamt der Stadt Dortmund beginnt am Montag (18.1.) mit dem Straßenendausbau im Neubaugebiet Brechtener Heide. Das teilt Amtsleiterin Sylvia Uehlendahl mit.

Die Straßenbauarbeiten beginnen im Bereich Erich-Kästner-Ring, Enid-Blyton-Weg und Luise-Rinser-Weg. Die Ausführung (Herstellung der Randeinfassungen, der einseitigen Entwässerungsrinnen und der Pflasterdecke) erfolgt abschnittsweise.

Baustart ist im Bereich des Erich-Kästner-Rings 29.

Ab dem 1. Februar 2021 wird parallel zu den genannten Arbeiten der Gehweg an der Nelly-Sachs-Straße von Selma-Lagerlöf-Straße bis Schiffhorst hergestellt, um den Schulweg der Kinder zu sichern. Dafür muss die Nelly-Sachs-Straße voll gesperrt werden. Lediglich für Fußgänger und Radfahrer bleibt der Verkehr aufrechterhalten.

Umleitungen sind ausgeschildert

Der motorisierte Individualverkehr und der ÖPNV (DSW21) werden während der sechswöchigen Bauzeit umgeleitet. Das Baugebiet ist solange ausschließlich über die Wittichstraße zu erreichen.

Die Selma-Lagerlöff-Straße ist eine der ersten Straßen, in denen der Straßenausbau umgesetzt wird
Die Selma-Lagerlöff-Straße ist eine der ersten Straßen, in denen der Straßenausbau umgesetzt wird. © Andreas Schröter © Andreas Schröter

Im weiteren Bauverlauf erfolgt der Ausbau der Straßen Astrid-Lindgren-Ring, Johanna-Spyri-Weg und Michael-Ende-Straße. Die Arbeiten werden ebenfalls in Pflasterbauweise ausgeführt. Nach Abschluss in den Mischverkehrsflächen wird die Nelly-Sachs-Straße endausgebaut. Gehwege und Parkstreifen werden

in Pflasterbauweise, die Fahrbahn in Asphaltbauweise hergestellt.

Entwässerungsmulden, Verkehrsgrün und Baumscheiben sowie die

Straßenbeleuchtung komplettieren die Gesamtmaßnahme. Die gesamten Arbeiten werden voraussichtlich bis Ende 2021 andauern. Die Kosten für den Straßenbau betragen rund 2.000.000 Euro.

Im jeweiligen Bauabschnitt ist es leider unvermeidlich, so teilt die Stadt weiter mit, dass zeitweise keine Zufahrt zu den Grundstücken möglich ist. Das Tiefbauamt und die ausführende Baufirma bitten um Verständnis, auch für andere nicht

vermeidbare Beeinträchtigungen während der Bauzeit.

Aktuelle Informationen zu Baustellen sind auch im Internet unter

www.baustellen.dortmund.de abrufbar.

Wie berichtet, fordern die Anwohner diesen Ausbau seit Langem. Sie fühlten sich von der Stadt hingehalten. Einige wohnen bereits seit über zehn Jahren in der Brechtener Heide, müssen sich aber nach wie vor mit einem Straßenprovisorium abfinden.

Besonders für Kinder sehen sie das Fehlen eines Gehwegs auf ihrem Schulweg als gefährlich an. Die Suche nach Bomben-Blindgängern aus dem Zweiten Weltkrieg war einer der Gründe für die Verzögerung.

Über den Autor
Redaktion Dortmund
Ich fahre täglich durch den Dortmunder Nordosten und besuche Menschen, die etwas Interessantes zu erzählen haben. Ich bin seit 1991 bei den RN. Vorher habe ich Publizistik, Germanistik und Politik studiert. Ich bin verheiratet und habe drei Töchter.
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Andreas Schröter

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