Wenn die Autos so wie hier an der Straße Auf dem Sonneborn geparkt werden, bleibt wenig Platz für die Fußgänger - besonders wenn sie mit Rollator oder Kinderwagen unterwegs sind. © privat
Gehwegparken

Auf dem Sonneborn: Für Parkplatzproblem keine Lösung in Sicht

Das Gehwegparken ist zum Ärger der Anwohner auf der Straße „Auf dem Sonneborn“ in Brackel nicht mehr erlaubt. Auch von der Stadtverwaltung kommt für sie nun keine positive Stellungnahme.

Für einigen Ärger hatte im Frühling 2020 die Ankündigung der Stadtverwaltung gesorgt, dass das Gehwegparken in der Straße Auf dem Sonneborn in Brackel künftig nicht mehr geduldet werde. Das Problem dort ist, dass die Straße so schmal ist, dass weder die gesetzlich geforderte Fahrbahnbreite von 3,05 Metern aufrechterhalten bleibt, noch die Gehwege breit genug etwa für Rollatorfahrer oder Menschen bleiben, die mit Kinderwagen unterwegs sind, wenn dort weiter geparkt würde.

Bezirksbürgermeister Karl-Heinz Czierpka hatte damals gesagt: „Solche schmalen Straßen gibt es an mehreren Stellen im Stadtbezirk und überall dort müssen die Anlieger mit diesem Problem leben. Man hat sich damals, als Häuser und Straßen gebaut wurden, die heutige Kfz-Dichte nicht vorstellen können.“

Die einzige Möglichkeit, wenigstens einen Teil der Parkflächen zu erhalten, sei eine Umwandlung der Straße in eine „Mischverkehrsfläche“ und damit in einen verkehrsberuhigten Bereich. Dazu nimmt die Stadtverwaltung Dortmund nun in einem Schreiben an die Bezirksvertretung Stellung: „Bei einem solchen Umbau entstehen nur sieben bis neun öffentliche Stellplätze. Die Baumaßnahme, die etwa 620.000 Euro kosten würde, müsste nach dem Kommunalen Abgabegesetz (KAG) zu 75 Prozent von den Anliegern getragen werden.“

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Redaktion Dortmund
Ich fahre täglich durch den Dortmunder Nordosten und besuche Menschen, die etwas Interessantes zu erzählen haben. Ich bin seit 1991 bei den RN. Vorher habe ich Publizistik, Germanistik und Politik studiert. Ich bin verheiratet und habe drei Töchter.
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Andreas Schröter

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