Ein ausgebüxtes Känguru konnte noch am Mittwoch eingefangen werden. Das andere Tier hält sich vermutlich in dem Wald hinter dem Zaun auf. © Tobias Larisch
Aus privatem Gehege entlaufen

Ausgebüxte Kängurus in Brechten: Reh wird für Känguru gehalten

Zwei Kängurus sind am Mittwoch in Brechten ausgebüxt. Eins konnte schnell wieder eingefangen werden. Das Zweite wurde zwar gesichtet, lässt sich aber nicht so einfach fangen.

Am Mittwoch (17.6.) sind zwei Kängurus aus einem privaten Freigehege in Brechten ausgebüxt. Während eines der beiden Tiere der Art Wallaby noch am selben Tag wieder eingefangen wurde, ist das Andere immer noch unterwegs.

„Wir haben es am Donnerstagabend in der Nähe des Freigeheges, wo wir auch das erste Tier gefunden haben, gesichtet“, sagt Besitzer Tim Ziemann. „Leider konnten wir es nicht wieder ins Gehege zurücktreiben.“

Am selben Abend ging ein Anruf beim Züchter ein, dass das Känguru in der Nähe der Straße Im Rübel, die von der Brambauerstraße abgeht, gesichtet worden sei. Wie sich später herausstellte, handelte es sich dabei aber um ein Reh. „Das kann bei der ähnlichen Farbe und auf Entfernung schon mal passieren“, sagt Ziemann.

Am Freitagmorgen war das Futter, das Ziemann am Abend vorher auslegte, weg – genauso wie die Spur des Kängurus. Gegen 13.30 Uhr entdeckte aber eine Spaziergängerin das Tier wieder im Wald hinter dem Gehege, da der Züchter zu diesem Zeitpunkt nicht zu Hause war, verlor sich auch diese Spur wieder.

Um den Ausflug des Kängurus möglichst bald zu beenden, hat Ziemann sich schon mit einer Tierärztin in Verbindung gesetzt, die das Wallaby mit einem Blasrohr betäuben könne, wenn es wieder gesichtet werde. Für das Tier sei aber auch ein längerer Ausflug kein Problem, versichert Ziemann.

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Volontär
Hat im Mai 2020 in der für den Lokal-Journalismus aufregenden Corona-Zeit bei Lensing Media das Volontariat begonnen. Kommt aus Bochum und hatte nach drei Jahren Studium in Paderborn Heimweh nach dem Ruhrgebiet. Möchte seit dem 17. Lebensjahr Journalist werden.
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Tobias Larisch

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