„Asselner BVB-Stadion“ heißt der Endstein einer über 1000 Meter langen Steinkette in Asseln, die nun aufgelöst wird. © Susanne Weiß
Steinkette

Bemalte Steine in Dortmund bringen mehrere tausend Euro ein

Zwei Frauen aus Asseln und Wickede haben ein Herz für bemalte Steine. Damit haben sie inzwischen eine gehörige Summe an Spenden eingenommen - die sie jetzt ihrem Bestimmungsort übergaben.

Steffi Logemann und Susanne Weiß aus Wickede beziehungsweise Asseln konnten seit dem Sommer insgesamt 7750 Euro an das Kinderhospiz Sonnenherz in Westrich übergeben. Von dem Geld werden nun drei Spezialbetten finanziert.

Die beiden Frauen hatten bemalte Steine in den Asselner und Wickeder Geschäften angeboten, die die Kunden gegen eine Spende mitnehmen konnten – eine Aktion, die sich im Laufe der Zeit wachsender Beliebtheit erfreute und bei der immer mehr Geschäfte mitmachten.

Susanne Weiß (2.v.r.) hat insgesamt bereits 7750 Euro an Spendengeldern an das Kinderhospiz Sonnenherz in Westrich überwiesen.
Susanne Weiß (2.v.r.) hat insgesamt bereits 7750 Euro an Spendengeldern an das Kinderhospiz Sonnenherz in Westrich überwiesen. © privat © privat

Bemalte Steine haben es den beiden Frauen ohnehin angetan: Im ersten Lockdown im Frühling hatten sie die ehrgeizige Idee, eine Kette aus solchen Steinen von der Kuhbar am Asselner Hellweg bis zum Signal Iduna Park auszulegen.

Dieses Vorhaben scheiterte letztlich – auch weil es nicht erlaubt ist, Steine zum Beispiel vor Grundstücksausfahrten zu legen. Auch an Haltestellen der Stadtbahn stellten sie eine Gefahr dar, weil Wartende die Steine manchmal in die Gleise warfen. Doch immerhin: Über 1000 Meter weit von der Kuhbar in Richtung Innenstadt reichte die Kette am Ende.

Susanne Weiß entschied sich, einen großen Stein unter dem Titel „Asselner BVB-Stadion“ zu bemalen und ihn symbolisch ans Ende der Kette zu setzen. Sie ist nun offiziell aufgelöst, und jeder darf sich an den Steinen bedienen.

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Redaktion Dortmund
Ich fahre täglich durch den Dortmunder Nordosten und besuche Menschen, die etwas Interessantes zu erzählen haben. Ich bin seit 1991 bei den RN. Vorher habe ich Publizistik, Germanistik und Politik studiert. Ich bin verheiratet und habe drei Töchter.
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Andreas Schröter

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