Evangelische Kirche

Dortmunder Gemeinde wirbt mit „Brot-für-die Welt“-Videoclip um Spenden

Auch das Spendenaufkommen in den Kirchengemeinde bricht im Corona-Jahr ein, weil es für die Menschen aufwändiger ist, eine Überweisung zu tätigen. Ein Videoclip soll Abhilfe schaffen.
Jan Kissing entwirft am Computer den „Brot-für-die-Welt“-Clip. © Leon Fülber

Jan Kissing studiert Kommunikationswissenschaften. Ehrenamtlich engagiert er sich in der Evangelischen Kirchengemeinde Dortmund-Wickede als Jugendpresbyter. In der letzten Tagen war er herausgefordert, die unterschiedlichen digitalen Angebote der Gemeinde zu betreuen.

Doch da fehlte in seinen Augen etwas Entscheidendes. Das Engagement für die Armen und Schwachen, die in den Entwicklungsländern Jahr und Jahr von Krisen und Kriegen gebeutelt werden.

„Brot für die Welt“ ist die große evangelische Hilfsorganisation, die die Menschen weltweit unterstützt. Der Hauptteil der Spenden erfolgt in der Advents- und Weihnachtszeit. Doch dieses Jahr brechen die Spenden ein.

Das liege nicht an der nachlassenden Spendenfreude der Bürger, so teilt die Gemeinde mit. Es sei aber aufwändiger eine Überweisung zu tätigen.

„Wir müssen online für Brot für die Welt werben.“ Das mahnte Jan Kissing an. Er realisierte in zwei Tagen einen Videoclip. Ein Freund erzählte darin eine wahre Geschichte: Gernot Hoersch war als Student mal wieder knapp bei Kasse. Trotzdem steckte er Geld in die „Brot für die Welt“-Spendendose. Der Clip ist zu sehen unter www.wickede-evangelisch.de

Wer spenden will, kann auch einen Umschlag im Gemeindebüro am Wickeder Hellweg 82-84 abgeben oder in den Briefkasten werfen. Die Gemeinde leitet die Spende weiter. Im neuen Jahr ist das Büro ab dem 4. Januar geöffnet.

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