Lanstroper See

Dortmunder Naturschutzgebiet gefährdet – Stadt ergreift Maßnahmen

Das Naturschutzgebiet Lanstroper See hat zu Beginn der Corona-Krise unter vielen Ausflüglern gelitten. Jetzt möchte die Stadt das Gebiet besser schützen.
Am Lanstroper See sind Flora und Fauna gefährdet. Die Stadt Dortmund ergreift nun Maßnahmen zum Schutz des Gebiets. © Oliver Schaper

Im Frühjahr und Sommer 2020 zog es im Laufe der Corona-Pandemie besonders viele Dortmunder in die Natur vor der eigenen Haustür. So auch in das Naturschutzgebiet Lanstroper See. Viele nutzten dieses für Spaziergänge, zum Grillen und Baden.

Was den Menschen in dieser Zeit Freude bereitete, tat der Natur weniger gut: Trampelpfade und Lärm prägen das Gebiet nun. Das gefährdet Wasservögel und andere Tiere.

Auf eine diesbezügliche Anfrage der Scharnhorster Linken vom 9. Juni erklärte Umweltdezernent Ludger Wilde nun die Maßnahmen, die die Stadt Dortmund zum Schutz des Lanstroper Sees beschlossen hat.

Maßnahmen bis zum Frühling

Die unerwünschten Trampelpfade sind bereits mit Schnittgut und Altholz vom freigeschnittenen Seeweg versperrt worden. Der Zaun an der Obstwiese wurde notdürftig repariert. Weitere Maßnahmen sollen laut Wilde nach der Brutzeit erfolgen. Ihr Abschluss sei bis Frühjahr 2021 geplant.

Unter anderem wird der Zaun entlang des Seewegs repariert, Totholzhecken parallel zum Zaun sollen die entstandenen Trampelpfade endgültig sperren und an den Eingängen der Pfade sind zusätzlich unwegsame Sträucher geplant.

Neue Naturschutzgebiets- und Betreten-Verboten-Schilder sowie Informationstafeln sollen Störungen der Flora und Fauna zukünftig vermindern. Beschädigte Brücken und Bänke werden ebenfalls repariert.

Der neue Lokalsport-Newsletter für das Münsterland

Immer dienstags und freitags um 18:30 Uhr das Wichtigste aus dem Lokalsport direkt in Ihr E-Mail-Postfach.

Informationen zur Datenverarbeitung im Rahmen des Newsletters finden Sie hier.