Haben sich zu Weihnachten so einiges einfallen lassen: die Pfarrer der Evangelischen Friedenskirchengemeinde Magdalene Grünke, Rainer Engbert, Ruth Niehaus, Michael Bahrenberg und Dorothee Schöttling. © Andreas Schröter
Coronavirus

Gemeinden in Dortmund feiern Weihnachtsgottesdienste in Stationen

Weihnachten ohne Gottesdienst? Das ist für viele undenkbar. Um wenigstens ein kleines Angebot machen zu können, hat sich die Evangelische Friedenskirchengemeinde etwas einfallen lassen.

Weihnachten stellt in Corona-Zeiten auch die Kirchengemeinden vor große Herausforderungen. Kreative Lösungen für die Festtagsgottesdienste sind gefragt.

Die Evangelische Friedenkirchengemeinde mit ihren Standorten in Alt-Scharnhorst, Scharnhorst-Ost, Kirchderne, Husen-Kurl und Lanstrop hat sich folgendes vorgenommen:

Auferstehungs-Gemeinde in Alt-Scharnhorst

Pfarrerin Ruth Niehaus hat sich für Heiligabend für die Lösung mit unterschiedlichen Stationen entschieden. Zwischen 15.30 und 17.30 Uhr sind rund um die Kirche fünf Stationen aufgebaut, an denen die Besucher jeweils fünf Minuten verweilen, bevor die nächste Gruppe kommt. Alle fünf Minuten kann somit ein neuer Rundgang beginnen.

Eine vorherige Reservierung ist nicht nötig. Am 2. Feiertag (26.12.) und am Sonntag (27.12.) finden jeweils um 11 Gottesdienste statt – der erste in der Kirche, der zweite im Innenhof des Seniorenwohnsitzes Westholz, damit auch die Bewohner von ihren Fenstern aus während der Weihnachtszeit einem Gottesdienst folgen können.

Schalom-Gemeinde in Scharnhorst-Ost

Pfarrer Michael Bahrenberg plant für Heiligabend zwei Kurzgottesdienste um 14.30 und 15.30 Uhr, für die man Zugangskarten braucht. Maximal 40 Besucher dürfen kommen.

Hinzu kommt ein „ökumenischer Impuls“ um 17 Uhr auf dem Kirchplatz, für den man keine Karten braucht. Weiterhin geplant sind ein Gottesdienst am 1. Weihnachtstag um 11 Uhr und am 2. Weihnachtstag um 17 Uhr. Für beide sind Zugangskarten erforderlich. Sie sind ab 10. Dezember im Gemeindebüro erhältlich.

Hier beginnt der Heiligabend-Gottesdienst um 15 Uhr – und zwar draußen auf dem Gelände zwischen Kirche und Gemeindehaus. 50 Besucher dürfen maximal kommen. Das gilt auch für zwei Christvespern um 16.30 und 18.30 Uhr.

Dionysius-Gemeinde in Kirchderne

Pfarrerin Dorothee Schöttling plant weiterhin zwei Gottesdienste in der Kirche am 1. Weihnachtstag (25.12.) und am Sonntag (27.12.) jeweils um 10 Uhr. Hier sind maximal 20 Besucher zugelassen. Karten kann man bis 18. Dezember telefonisch (Tel. 0231-891682) oder per E-Mail (lutherhaus.derne@t-online.de) bestellen. Sie werden dann zugeschickt.

Die Gemeinden bilden eine Untereinheit innerhalb der Friedenskirchengemeinde. Der einzige Gottesdienst in Lanstrop über die Weihnachtstage ist (auch aufgrund der momentan fehlenden Kirche) ein Open-Air-Gottesdienst an Heiligabend um 17 Uhr vor Haus Wenge. Maximal 70 Stehplätze können laut Pfarrer Rainer Engbert belegt werden, allerdings von jeweils bis zu vier Personen aus einer Familie, sodass im Extremfall bis zu 280 Menschen kommen dürften. Zugangskarten sind über die Website www.ev-friedenskirchengemeinde-dortmund-nordost.de buchbar. Wer das nicht will oder kann, darf notfalls auch im Gemeindebüro anrufen.

Evangelische Gemeinden in Husen-Kurl und Lanstrop

In Husen finden an diesem Tag Kurzgottesdienste um 15.30 Uhr, 17 und 22 Uhr statt, für die Zugangskarten erforderlich sind. Zugangskarten gibt‘s im Gemeindehaus. Gleiches gilt für die Gottesdienste an den drei folgenden Tagen jeweils um 11 Uhr – die letzten beiden unter dem Motto „Astrid Lindgren – Weihnachtliche Musik und Geschichten aus dem hohen Norden“, wie Pfarrerin Magdalene Grünke erläutert.

Die beteiligten Pfarrer bitten alle Besucher der Freiluftveranstaltungen, an warme Kleidung und für die Gottesdienste in Kirchderne eventuell auch an eine Sitzunterlage zu denken. Außerdem gelten für alle Veranstaltungen die Corona-Bedingungen. Alltagsmasken sind Pflicht.

Über den Autor
Redaktion Dortmund
Ich fahre täglich durch den Dortmunder Nordosten und besuche Menschen, die etwas Interessantes zu erzählen haben. Ich bin seit 1991 bei den RN. Vorher habe ich Publizistik, Germanistik und Politik studiert. Ich bin verheiratet und habe drei Töchter.
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Andreas Schröter

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