Das Gerüst, das für die Sanierung der Trägerkonstruktion am Lanstroper Ei benötigt wurde, steht noch. Es soll auch beim zweiten Sanierungsabschnitt zum Einsatz kommen. © Jan Grönke
Denkmalschutz

Gute Nachrichten für alle Freunde des Lanstroper Eis

Nachdem der erste Bauabschnitt zur Sanierung des Lanstroper Eis im August 2020 abgeschlossen worden ist, herrscht Stillstand am Wasserturm. Das könnte sich bald ändern.

Gute Nachrichten für Freunde des Lanstroper Eis: Der Verwaltungsvorstand möchte die Sanierung des alten Wasserturms fortsetzen und den zweiten Sanierungsabschnitt beginnen. Das Thema soll nun den politischen Gremien vorgelegt werden.

Nachdem in einem ersten Sanierungsabschnitt die Standsicherheit der Turmkonstruktion wiederhergestellt worden ist, geht es nun um die Sanierung des Wasserbehälters selbst einschließlich der umlaufenden Bühnenebene und Leiteraufgänge.

Weithin sichtbare Landmarke im Dortmunder Nordosten

Die Arbeiten dienen der Substanzerhaltung dieser von weitem sichtbaren Landmarke des Dortmunder Nordens, mit der viele Bewohner eine Art Heimatgefühl verbinden.

Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz, die Denkmalförderung des Landes NRW beteiligen sich finanziell an der Sanierung, Geld fließt zudem aus dem Denkmalschutz-Sonderprogramm des Bundes.

Auch der Förderverein Lanstroper Ei bemüht sich seit Jahren um das Denkmal und hat auch Sponsoren-Beteilungen akquiriert.

Die Dortmunder Stahlbaufirma Aug. Klönne baute den Wasserturm zwischen 1904 und 1905 im Auftrag der Gas- und Wasserwerke der Stadt Unna. 1981 wurde der Betrieb eingestellt. Seither hat der Behälter keine Wasserfüllung mehr.

Über den Autor
Redaktion Dortmund
Ich fahre täglich durch den Dortmunder Nordosten und besuche Menschen, die etwas Interessantes zu erzählen haben. Ich bin seit 1991 bei den RN. Vorher habe ich Publizistik, Germanistik und Politik studiert. Ich bin verheiratet und habe drei Töchter.
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Andreas Schröter

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