Kalender für 2021

Kalender des Geschichtsvereins erinnert an Evinger Vergangenheit

Wer sich für die Evinger Vergangenheit interessiert, dem sei der neue Kalender des Geschichtsvereins empfohlen - mit vielen historischen Bildern, die teilweise noch nie gezeigt wurden.
In einem Provisorium verkaufte Oma Stärke nach 1945 in Eving Tabak und Schreibwaren. © Geschichtsverein Eving

„Eving: Glück auf 2021“, so hat der Evinger Geschichtsverein seinen Kalender für das nächste Jahr überschrieben. Die 13 Kalenderbilder wurden von Mitgliedern des Geschichtsvereins aus dem fast 10.000 Bilder umfassenden Archiv des Vereins ausgewählt. Die oft erstmals veröffentlichten Schwarz-Weiß-Fotos im DIN A4 Format erinnern an die geschlossenen Zechen, die Straßen, die Kolonien und das Leben in Eving von der Industrialisierung bis in die 50er Jahre des vergangenen Jahrhunderts.

Die Straßenbahnlinie von Dortmund nach Derne zweigte von der Chausseestr. (heute Evinger Str.) zur Kaiserstr. (heute Deutsche Str.) ab. Das Foto entstand etwa 1903, als das Amt Eving noch selbständig war und noch nicht zu Dortmund, sondern zum Amt Brambauer gehörte
Die Straßenbahnlinie von Dortmund nach Derne zweigte von der Chausseestr. (heute Evinger Str.) zur Kaiserstr. (heute Deutsche Str.) ab. Das Foto entstand etwa 1903, als das Amt Eving noch selbständig war und noch nicht zu Dortmund, sondern zum Amt Brambauer gehörte. © Geschichtsverein Eving © Geschichtsverein Eving

Die Kalenderbilder sind in kurzen Texten erklärt und folgen dem Jahresablauf. Da ist es im Januar der Familienausflug auf dem zugefrorenen Dortmund-Ems-Kanal oder im Mai die Gruppe von Arbeitern, die 1903 die Straßenbahnweiche von der Chausseestraße (Heute: Evinger Straße) zur Kaiserstraße (Heute: Deutsche Straße) baute. „Der Kalender dokumentiert einen Teil des Lebens in Eving“, sagt Wolfgang Skorvanek, stellvertretender Vorsitzender des Evinger Geschichtsvereins.

Anlässlich des Bezirkssportfestes im Jahr 1925 entstand dieses Bild. Im Hintergrund die Bergstraße mit der St. Barbara- Kirche, die eine der größten katholischen Kirchen in Dortmund ist.
Anlässlich des Bezirkssportfestes im Jahr 1925 entstand dieses Bild. Im Hintergrund die Bergstraße mit der St. Barbara- Kirche, die eine der größten katholischen Kirchen in Dortmund ist. © Geschichtsverein Eving © Geschichtsverein Eving

„Der nur begrenzt verfügbare Kalender fand nicht nur die Anerkennung des nordrhein-westfälischen Heimatministeriums, sondern seine aufwendige Erstellung wurde auch vom Düsseldorfer Ministerium unterstützt“, sagt Wiltrud Lichte-Spranger, die Vorsitzende des Geschichtsvereins.

Weitere Informationen sind unter 0178 6265534 (Skorvanek) zu erhalten.

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