Neue Partnerschaft

Max-Born-Realschule startet Projekt in Gedenken an Opfer der NS-Zeit

Die Max-Born-Realschule ist eine besondere Partnerschaft eingegangen, um das Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus aufrechtzuerhalten. Schüler sollen die Arbeit der Arolsen Archives in Zukunft unterstützen.
Schulleiterin Frau Dr. Kahlert (r.) unterzeichnet den Vertrag zur Partnerschaft zwischen der MBR und den Arolson Archives. © Julien März

Die Schulleiterin der Max-Born-Realschule (MBR), Dr. Johanna Kahlert, und eine Vertreterin der Arolsen Archives unterzeichneten am Donnerstag (16.9.) vor den Augen einiger Schüler einen Vertrag zur Zusammenarbeit beider Parteien.

Das Archiv soll digitalisiert werden

Die Arolsen Archives besitzen das weltweit größte Archiv über Opfer des Nationalsozialismus. Schüler der MBR werden das Archiv in den kommenden zwei Jahren unterstützen, alle Akten, Dokumente und Datensätze zu digitalisieren. Das soll bis zum Jahr 2025 komplett geschehen sein.

Schüler und Lehrer der Max-Born-Realschule in Asseln. © Julien März © Julien März

Im Rahmen einer Arbeitsgruppe haben Schüler der MBR nun einmal wöchentlich die Möglichkeit, sich mit den Daten, Dokumenten und Geschichten von Opfern des NS-Regimes auseinanderzusetzen. Das Projekt der Arolsen Archives nennt sich „Jeder Name zählt“. Damit sollen Erinnerungen an vergangenes Leid wachgehalten werden, so Schulleiterin Dr. Johanna Kahlert.

Herr Gröning (l.) und Herr Simsek (r.) werden die AG an der Max-Born-Realschule leiten. © Julien März © Julien März

Die Schulleitung war sofort überzeugt von dem Projekt

Die Idee für das Projekt kam einem Geschichtslehrer der Schule, Emre Simsek, als er ein Video über das Institut Arolsen Archives auf YouTube sah. Schulleiterin Dr. Kahlert war sofort überzeugt von dem Vorschlag und setzte sich mit den Arolsen Archives in Kontakt. Für die Arolsen Archives ist es die erste Zusammenarbeit dieser Art mit einer Schule, wie Vertreterin Christa Seidenstücker erzählt.

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