Im dritten Bauabschnitt der Brechtener Heide wird es noch einige Zeit dauern, bis dort die Straßen hergerichtet werden. © Andreas Schröter
Kolumne Nordost-Geschichten

Meinung: Wer ein Grundstück kauft, muss es auch zügig bebauen

In Neubaugebieten wie der Brechtener Heide laufen Bewohner Gefahr, jahrelang auf einer Baustelle zu leben. Dazu hat Andreas Schröter eine klare Meinung.

Liebe Leserinnen und Leser,

ich mag die Brechtener Heide. Vielleicht würde ich da sogar selbst gerne wohnen. Aber das Gebiet hat für mich einen entscheidenden Haken: Wer dort hinzieht, muss damit rechnen, womöglich jahrelang in einer Baustelle zu leben. Das liegt daran, dass die Stadt erst dann den Endausbau der Straßen vornimmt, wenn alle Häuser stehen. Die Baufahrzeuge würden die fertige Straße wieder kaputtmachen, sagt die Stadt, und dann müsste man zweimal bauen.

Das verstehe ich, schließlich wäre das Steuergeldverschwendung. Was ich aber nicht verstehe, ist, wieso es dann keine Bauverpflichtung gibt. Wer dort ein Grundstück kauft, muss deswegen noch lange kein Haus darauf bauen. Allerdings: Wenn er es nicht tut, schadet er damit allen anderen. Sie müssen auf den Straßenausbau warten.

Das empfinde ich als Unding und pädiere deshalb dafür, eine solche Bauverpflichtung für dieses und für alle kommenden Baugebiete festzulegen. Und in der Brechtener Heide sollte die Stadt auch kleinteilig überall schon dort mit dem Straßenausbau beginnen, wo die Häuser stehen.

Machen Sie sich ein schönes (Fußball?)-Wochenende. Bis nächsten Samstag!

Über den Autor
Redaktion Dortmund
Ich fahre täglich durch den Dortmunder Nordosten und besuche Menschen, die etwas Interessantes zu erzählen haben. Ich bin seit 1991 bei den RN. Vorher habe ich Publizistik, Germanistik und Politik studiert. Ich bin verheiratet und habe drei Töchter.
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Andreas Schröter

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