Schulleiter Klaus-Markus Katthagen und Dr. Georg Hüthewohl, Geschäftsführer der Albonair GmbH, unterzeichneten die Vereinbarung für eine Bildungspartnerschaft. © Sylva Witzig
Schulkooperation

Nach langer Corona-Pause: Jetzt sollen Schüler etwas Konkretes lernen

Wofür braucht man eigentlich den Stoff, den man im Technik- und Informatikunterricht lernt? Durch eine Bildungspartnerschaft soll Schülern das nahegelegt werden.

Was macht eigentlich ein Versuchsingenieur? Wie ist ein Betrieb strukturiert und was hat der Schulstoff aus dem Informatik-Unterricht damit zu tun? Diese Fragen sollen die Schüler des Immanuel-Kant-Gymnasiums nun beantwortet bekommen.

Die Schule kooperiert nun mit der Albonair GmbH in Hörde. Die stellt Dosiersysteme für Harnstoff in Dieselmotoren her.

Von der Klasse 8 bis 11 soll es immer wieder Möglichkeiten geben, in den Betrieb hineinzuschnuppern. Dazu gibt es einerseits Praktika, aber auch Besuch von Fachkräften im Technikunterricht. Da geht es dann etwa um Abgasreinigung und Fahrzeugtechnik.

Technisches Know-How statt Fließbandarbeit

„So sehen die Schüler, dass es viel mehr Berufe gibt als denjenigen, der am Fließband die Produkte zusammenschraubt. Es gibt etwa auch den, der die Technik instand hält und die, die die Produkte und Prozesse immer weiter optimieren“, so der Geschäftsführer Dr. Georg Hüthewohl. Durch die Einblicke ins Unternehmen sollen die Schüler inspiriert werden, technische Berufe zu erlernen oder studieren.

Eigentlich wurde die Bildungspartnerschaft schon im vergangenen Jahr beschlossen, aber durch die Pandemie war bislang nur ein Online-Vorstellungstermin möglich. In diesem Schuljahr soll es nun richtig losgehen.

Über die Autorin
Volontärin
Geboren in Hamm, dann ausgezogen in die weite Welt: Nach ausgiebigen Europa-Reisen bin ich in meine Heimat zurückgekehrt und berichte nun über alles, was die Menschen in der Gegend gerade bewegt.
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Sylva Witzig

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