Aus der Luft sieht man das Labyrinth in seiner ganzen Pracht. © Jan Grönke
Freizeit

Neue Attraktion auf Hof Mertin eröffnet: „Der Spaßfaktor ist groß“

Der Hof Mertin ist nun um eine Attraktion reicher. Auf einem Feld in Grevel ist ein Maislabyrinth angelegt worden. Nun sind die Maispflanzen hoch genug gewachsen - das Labyrinth ist eröffnet.

Auf dem Hof Mertin in Grevel ist am Freitag (17.9.) ein großes Maislabyrinth eröffnet worden. Auf einem mehrere Hektar großen Feld hatte der Hof mithilfe von GPS-Daten das Saatgut platziert. Neben sechs eigenen Selbstpflückfeldern ist das neue Labyrinth die nächste Attraktion auf dem Gelände des Hofes.

Das Labyrinth ist freitags bis sonntags geöffnet

Freitags bis sonntags von 9 bis 18 Uhr ist das Maislabyrinth für kleine und große Besucher geöffnet. Das Maislabyrinth soll für mindestens vier Wochen geöffnet sein, so Hofmitarbeiterin Tina Höfer. Die Dauer hänge aber auch von den Witterungsbedingungen ab.

Am Eingang wartet Tina Höfer auf die Gäste. Dort gibt es auch Getränke. © Julien März © Julien März

Am Eingang des Labyrinths ist ein Verkaufsstand im Design einer Erdbeere aufgestellt, dort gibt es Getränke wie Limonade oder Bier zu kaufen. Der Eintritt kostet für Erwachsene drei Euro, für Kinder ab drei Jahren zwei Euro.

Festes Schuhwerk wird empfohlen

Das Labyrinth besteht aus herkömmlichen Gängen, aber auch die Muster einer Erdbeere, einer Himbeere, eines Apfels und ein Schriftzug sind eingesät. „Für den Besuch muss man schon zwei bis drei Stunden einplanen“, erzählt Tina Höfer. Zudem solle man festes Schuhwerk mitnehmen, „es kann auch mal dreckig werden“.

Nachdem die Maispflanzen für das Labyrinth hergehalten hat, soll der Mais geerntet und für Viehfutter sowie die Herstellung von Biogas verwendet werden, so Höfer.

Die Idee entspringt einer Kindheitserinnerung

Auf die Idee kam Geschäftsführerin Kristina Mertin durch eine Kindheitserinnerung. Sie selbst fand damals großen Spaß an einem Maislabyrinth und wollte die Freude nun auch an andere weitergeben.

An der Planung war auch der Architekt Stefan Mertin, Bruder des Geschäftsführers Friedrich Mertin, beteiligt. Er hat das Labyrinth und seine Muster nämlich entworfen.

Zwischenfazit nach dem ersten Wochenende

„Durch das gute Wetter hatten wir bereits viele Besucher“, erzählt Tina Höfer. Mit den Besucherzahlen sei man nach dem ersten Wochenende sehr zufrieden. Das Feedback der Besucher sei auch „durchweg positiv“ gewesen.

Am Ausgang des Labyrinths wartet auf die Kinder eine Hüpfburg aus Stroh. © Julien März © Julien März

Alle Gäste haben auch wieder aus dem Labyrinth rausgefunden. Vor allem viele Familienväter hätten sich am Eingang das Luftbild des Labyrinths abfotografiert und daran orientiert, so Höfer. „Der Spaßfaktor ist groß“, sagt sie. Auch Höfers Familie habe das Maislabyrinth schon zweimal begangen.

Für das kommende Jahr gibt es bereits die ersten Überlegungen und Ideen. Man plane das nächste Labyrinth, dann soll es auch einen Grillstand und andere Neuheiten geben. „Wir lernen noch dazu“, sagt Höfer.

Über den Autor
Freier Mitarbeiter
2002 in Bochum geboren, aufgewachsen in Dortmund, BVB-Fan. Seit dem Abitur 2020 als freier Mitarbeiter für die Ruhr Nachrichten unterwegs. Immer auf der Suche nach guten Geschichten am Puls der Stadt.
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Julien März

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