Die Arbeiten zum Bau der neuen A2-Autobahnabfahrt auf der Grenze von Lünen und Lanstrop haben begonnen. © Andreas Schröter
Bezirksvertretung Scharnhorst

Neuer Autobahnanschluss: SPD befürchtet mehr Schwerlastverkehr

Wenn der A2-Vollanschluss auf der Grenze von Lünen und Lanstrop fertig ist, könnte mehr Verkehr auf den Stadtbezirk Scharnhorst - vor allem auf Lanstrop - zukommen. Dazu hat die SPD Fragen.

Wie wirkt sich der A2-Vollanschluss, der derzeit auf der Grenze von Lünen und Lanstrop gebaut wird, auf den Verkehr im Stadtbezirk Scharnhorst aus? Das will die SPD-Fraktion in der Bezirksvertretung Scharnhorst nun wissen und hat eine entsprechende Anfrage an die Verwaltung gestellt.

Nach Fertigstellung der neuen Autobahnauf- und -abfahrt werde ein erheblicher Mehrverkehr – insbesondere durch schwere Lastwagen – erwartet, der über die Straße „Friedrichshagen“ in den Stadtbezirk Scharnhorst fließt.

Wie wird Verkehr gelenkt?

Die SPD fragt:

  • Gibt es hier ein Konzept der Lenkung dieser Verkehrsströme, um eine weitere Belastung der Wohngebiete in diesem Bereich zu verhindern und damit die Lebensqualität der Bürger im Stadtbezirk nicht zu beinträchtigen?
  • Ist eventuell beabsichtigt, die neue Autobahnauf- und -abfahrt nur für Fahrzeuge bis 12 Tonnen zulässigem Gesamtgewicht zuzulassen, um die Straße „Friedrichshagen“ und damit den nördlichen Stadtbezirk von zusätzlichem Schwerverkehr zu entlasten?

Auch der Aktivkreis „Ja zu Lanstrop!“ hatte jüngst auf diverse Probleme in Zusammenhang mit dem Vollanschluss hingewiesen – zum Beispiel an der Kreuzung „Friedrichshagen“/„Nordbruch“/A2-Anschluss. Der Arbeitskreis schlägt für diesen neuralgischen Punkt einen Kreisverkehr vor.

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Redaktion Dortmund
Ich fahre täglich durch den Dortmunder Nordosten und besuche Menschen, die etwas Interessantes zu erzählen haben. Ich bin seit 1991 bei den RN. Vorher habe ich Publizistik, Germanistik und Politik studiert. Ich bin verheiratet und habe drei Töchter.
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Andreas Schröter

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