Viel Grün, gute Wege und kein Autoverkehr: Klemens Wittigs Lieblingsrunde über fünf Kilometer durch das Grävingholz ist ein Paradies für Läufer. © Hendrik Nachtigäller
Laufstrecken

Schönste Laufstrecken in Dortmunds Nordosten: Anfänger-Runde im Grävingholz

Lokale Laufexperten nehmen Sie mit auf die drei schönsten Strecken in Dortmunds Nordosten. Los geht es über fünf Kilometer im Grävingholz - mit Video, Karte und GPX-Datei zum Nachlaufen.

Viel Grün, gute Wege, kein Autoverkehr und ein ausgeschilderter Rundweg: Zum Start unserer dreiteiligen Serie mit den schönsten Laufstrecken in Dortmunds Nordosten lädt Klemens Wittig auf seine Lieblingsstrecke im Naturschutzgebiet Grävingholz ein.

Laufstrecken kennt der Brechtener viele. 45 Deutsche Meistertitel hat Klemens Wittig gewonnen, dazu 30 EM- und 30 WM-Titel, alles auf Distanzen von 800 Metern bis zum Marathon. Hinzu kommen etliche Altersklassen-Rekorde. Am liebsten läuft der 83-Jährige aber eine Fünf-Kilometer-Runde vor der eigenen Haustür im Grävingholz.

Am Ausgangspunkt am Grävingholz gibt es Parkmöglichkeiten

Ausgangspunkt der Strecke ist der Parkplatz am Sportplatz der SG Phönix Eving an der Grävingholzstraße 75. Hier können Sportler und Spaziergänger ihr Auto parken oder Fahrrad anschließen.

Die Fünf-Kilometer-Runde durch das Grävingholz beginnt und endet nahe des Sportplatzes der SG Phoenix Eving.
Die Fünf-Kilometer-Runde durch das Grävingholz beginnt und endet nahe des Sportplatzes der SG Phoenix Eving. © MartinKlose/HendrikNachtigäller © MartinKlose/HendrikNachtigäller

Über einen gut ausgebauten Fußweg rechts am Sportplatz vorbei, der schnell rechts abknickt, gelangen die Läufer zum offiziellen Startpunkt der ausgeschilderten Fünf-Kilometer-Strecke. Alternativ können Sie hier eine GPX-Datei zum Nachlaufen mit Ihrem Handy oder Ihrer Laufuhr finden.

Der mit weißer Farbe markierte Startpunkt der Laufstrecke im Grävingholz befindet sich an einem Baum.
Der mit weißer Farbe markierte Startpunkt der Laufstrecke im Grävingholz befindet sich an einem Baum. © Hendrik Nachtigäller © Hendrik Nachtigäller

Der Startpunkt ist mit weißer Farbe auf einem Baumstamm markiert. Es geht los an einer Weggabelung: Zur Linken steht eine kleine Bank, vor Kopf befindet sich die Start-Markierung und dem Weg zur Rechten folgend beginnt die Strecke.

Alle 500 Meter gibt es eine weitere weiße Markierung, die die bereits zurückgelegte Distanz anzeigt.

Schilder mit rotem Pfeil auf weißem Hintergrund weisen Läufern den Weg

Ausgeschildert ist die Strecke mit kleinen rechteckigen Schildern, die einen roten Pfeil auf weißem Grund zeigen. Sonst sind die Farben, die das Auge im Grävingholz erblickt, natürlicher.

Roter Pfeil auf weißem Hintergrund: Die Schilder weisen den Weg auf der fünf Kilometer langen Strecke.
Roter Pfeil auf weißem Hintergrund: Die Schilder weisen den Weg auf der fünf Kilometer langen Strecke. © Hendrik Nachtigäller © Hendrik Nachtigäller

Aktuell sprießt das Grün, den Bäumen wachsen Blätter, Büsche entfalten sich auf dem Weg zu ihrer sommerlichen Pracht. Doch es hängt auch noch so wenig Laub an den Ästen, dass reichlich warme Sonnenstrahlen den Waldboden erreichen.

Fuchs und Rehe zwischen Bäumen und Bächen

Den schätzt im Naturschutzgebiet Grävingholz auch die örtliche Tierwelt. „Rehe sieht man hier häufiger und manchmal auch einen Fuchs“, berichtet Klemens Wittig. Leichtfüßig und sicher führt der Brechtener über seine Lieblingsstrecke. Mal wird der Weg weiter, mal wieder schmaler. Mal stehen die Bäume enger, dann wieder weiter auseinander und machen einem schlängelnden Bachlauf Platz.

Die Laufstrecke hat keine echten Steigungen, nur ein paar kleine Senken zwischendrin. „Das kommt vom Bergbau“, erklärt Klemens Wittig. Echte Höhenmeter gibt es hier aber ebenso wenig wie Autoverkehr. Dafür klingt aus den Baumspitzen viel Vogelgezwitscher.

Fitness-Geräte neben dem Waldspielplatz stehen für Kraftübungen bereit

Wem die fünf Kilometer Laufstrecke nicht genug reicht, der kann sich auf der „Urban Fitness Anlage“ neben dem Waldspielplatz, an dem die Strecke auf dem letzten Kilometer vorbeiführt, zusätzlich auspowern. Verschiedene Geräte laden hier zum Training mit dem eigenen Körpergewicht ein.

Oder man macht es wie Klemens Wittig – und läuft die grüne Runde gleich zweimal hintereinander. Und wenn man dann aus dem Wald heraus zurück auf den Parkplatz kommt, „fühlt man sich wie neugeboren“, berichtet der Brechtener.

Über den Autor
Gebürtiger Dortmunder mit viel Liebe für den großen und kleinen Sport: Hauptsache, es rollt, tickt oder geht ordentlich vorwärts. Ob im Fernsehen, am Spielfeldrand oder selbst mit Ball und Rad unterwegs. Seit 2014 für Lensing Media im Einsatz, erst in Freier Mitarbeit, nun als Volontär.
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Hendrik Nachtigäller

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