Kaum genutzt werden diese beiden E-Ladesäulen-Standorte nach Auskunft von Leser Rüdiger Hein. © Rüdiger Hein
Elektromobilität

Sind alle Dortmunder Standorte für E-Ladesäulen richtig durchdacht?

Braucht man E-Ladesäulen, wenn sie nie genutzt werden? Diese Frage stellt Leser Rüdiger Hein - und verweist auf einen Standort, den nach seiner Beobachtung nie ein E-Auto-Besitzer nutzt.

Sind wirklich alle Ladestations-Standorte für E-Autos gut durchdacht? Diese Frage stellt Leser Rüdiger Hein.

Er verweist auf eine öffentliche Ladestation mit zwei Stellplätzen am Altwickeder Hellweg 82 in Wickede direkt an der S-Bahn-Haltestelle. Sie wird von E.ON betrieben.

Die zwei Parkflächen seien gekennzeichnet mit Beschilderung und Bodenmarkierungen. Die Ladestationen seien stabil befestigt und besitzen eine Verankerung im Fundament, so Rüdiger Hein. Der Standplatz für das Elektrofahrzeug sei gut dimensioniert. Auch eine ausreichende Beleuchtung sowie ein Schutz gegen Vandalismus beziehungsweise unberechtigtem Zugriff seien vorhanden.

„Seit Monaten so gut wie nie genutzt“

Das alles brauche es aber nicht, da schon seit Monaten der Parkplatz für Elektrofahrzeuge so gut wie nie genutzt werde. Hein fragt daher: „Sind diese Ladestationen für Elektroautos richtig geplant?“ Er selber fahre fast täglich daran vorbei und sehe dort nie jemanden stehen.

Ein E.ON-Sprecher teilt dazu auf Anfrage mit: „Die Ladeinfrastruktur ist ein zentrales Thema im Bereich der Elektromobilität und eine wichtige Investition in die Zukunft. Selbstverständlich behalten wir kontinuierlich die Nutzerzahlen an unseren Ladesäulen im Blick. Soweit erforderlich, nehmen wir Anpassungen vor.“

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Redaktion Dortmund
Ich fahre täglich durch den Dortmunder Nordosten und besuche Menschen, die etwas Interessantes zu erzählen haben. Ich bin seit 1991 bei den RN. Vorher habe ich Publizistik, Germanistik und Politik studiert. Ich bin verheiratet und habe drei Töchter.
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Andreas Schröter

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