Die Husener Straße nördlich der Bahnlinie hat keinen richtigen Fuß- und Radweg. Das möchte die SPD-Fraktion in der Bezirksvertretung Scharnhorst ändern. © Andreas Schröter
Verkehrspolitik

SPD wünscht sich einen Fuß- und Radweg an der Grenze zu Kamen

Gibt es eine sichere Fuß- und Radwegverbindung von Husen nach Kamen-Methler? Über die Antwort zu dieser Frage diskutierten die Scharnhorster Bezirksvertreter in ihrer Dezember-Sitzung.

Die SPD-Fraktion in der Bezirksvertretung Scharnhorst möchte einen Fuß- und Radweg auf der Husener Straße anlegen lassen – und zwar nördlich des Bahnübergangs bis zur Grenze nach Kamen-Methler. Ein entsprechender Antrag setzte sich in der Dezember-Sitzung des Gremiums knapp durch.

Derzeit bestehe dort kein durchgehender geeigneter Fuß-/Radweg. „Die Husener

Straße verläuft ab Ortsgrenze Husen in einer leichten Rechtskurve und ist zudem

schlecht beleuchtet“, so heißt es in dem SPD-Antrag weiter. Somit bestehe für Fahrradfahrer und Fußgänger in diesem Bereich ein erhöhtes Risiko, da die Straße auch von zahlreichen schweren Lkw befahren werde.

Die Husener Straße sei eine wichtige Verbindung zwischen Husen und Kamen-Methler. Der Bau eines Fuß- und Radweges sei ein wichtiger Beitrag zur Verwirklichung eines klimafreundlichen Verkehrskonzeptes, da durch die Maßnahme die Nutzung

des Fahrrades gefördert werde, so die SPD weiter.

CDU, FDP und selbst die Grünen stimmten gegen den Antrag. Es gebe über die Westicker Straße – einer Tempo-30-Zone – eine sichere Verbindung für Radfahrer nach Kamen, so CDU-Sprecher Jürgen Focke. Und sollte tatsächlich die für 2026 angekündigte Untertunnelung des Bahnübergangs kommen, müsste der nagelneue Radweg ohnehin wieder zurückgebaut werden.

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Redaktion Dortmund
Ich fahre täglich durch den Dortmunder Nordosten und besuche Menschen, die etwas Interessantes zu erzählen haben. Ich bin seit 1991 bei den RN. Vorher habe ich Publizistik, Germanistik und Politik studiert. Ich bin verheiratet und habe drei Töchter.
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Andreas Schröter

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