Das Freizeitangebot in Scharnhorst ist durch die Überschwemmungen am Mittwoch deutlich begrenzt worden. © Daniel Immel
Unwetterschäden

Straße auf 2000 Quadratmetern beschädigt – Skatepark überflutet

Durch das schwere Unwetter am Mittwoch (14.7) ist es im Dortmunder Stadtgebiet zu teils massiven Schäden durch den Starkregen gekommen. Der Nordosten der Stadt wurde massiv getroffen.

Land unter in weiten Teilen Dortmunds. Laut der Stadtentwässerung Dortmund sorgte Tief „Bernd“ für Starkregenfälle, wie es sie seit knapp 100 Jahren nicht mehr gegeben haben. Während des Jahrtausendunwetters 2008 sei die Gesamtsituation zwar ähnlich gewesen. Unterschied zu 2008: Diesmal ist nahezu das gesamte Stadtgebiet vom Starkregen betroffen gewesen, während damals insbesondere der Dortmunder Westen überflutet wurde.

Nordosten stark betroffen

Auch im Nordosten der Stadt hinterlässt Tief „Bernd“ Spuren. In Scharnhorst ist unter anderem eine Transformatorenstation der Gesamtschule durch Wassereintritt beschädigt worden – die Schule ist seither vom Strom getrennt, schreibt die Stadt in ihrer Bilanz am Tag nach dem Unwetter.

Ebenso habe ein Wassereintritt in Scharnhorst dafür gesorgt, dass die Stadtteilbibliothek aufgrund eines Stromausfalls geschlossen bleiben muss.

In Brackel auf dem Talweg lösten sich auf etwa 2000 Quadratmetern die Fahrbahn vom Untergrund, so die Stadt. Die Straße musste voll gesperrt werden.

Auch in Asseln sind zwei Straßen beschädigt worden: der Briefweg und die Donnerstraße. Die Schäden seien jedoch nur punktuell und werden nun mithilfe des Tiefbauamtes behoben.

Kein Skaten vorerst möglich

Auch das Freizeitangebot in Scharnhorst ist von den Wassermassen des Starkregens betroffen. Der Skatepark Bluebox und ein angrenzendes Basketballfeld sind am Mittwoch (14.7.) überflutet worden, wie unsere Redaktion bei einem Ortsbesuch am Mittwochabend feststellte.

Der Skatepark in Scharnhorst steht unter Wasser. Wann der Park wieder benutzt werden kann, ist nicht klar. © Daniel Immel © Daniel Immel

Beide Anlagen werden städtisch betrieben. Am Donnerstag war das Gebiet abgesperrt und die Freizeitanlagen konnten nicht benutzt werden.

Keine Infos zum Zustand bekannt

Seitens der Stadt Dortmund waren am Donnerstag bis Redaktionsschluss (18 Uhr) auf Nachfrage noch keine näheren Informationen bezüglich des Zustands des Skateparks zu bekommen.

Da einige Halfpipes und Rampen aus Holz und Metall gebaut sind, ist nicht klar, ob diese die Überflutung ohne Schaden überstanden haben.

Ob die Anlage zum Wochenende wieder in Betrieb genommen werden kann, war bei Redaktionsschluss nicht bekannt.

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