Vereinsmitglieder und Politiker freuen sich über den neuen Kunstrasenbelag im Eckeystadion des TuS Eving-Lindenhorst. © Andreas Schröter
Fußball in Dortmund

TuS Eving-Lindenhorst freut sich über neuen Kunstrasenbelag

Beim TuS Eving-Lindenhorst tut sich in diesem Jahr eine Menge: Nach der neuen LED-Flutlichtanlage hat der Verein nun auch einen neuen Kunstrasenbelag erhalten.

Die Mitglieder des TuS Eving-Lindenhorst haben allen Grund zur Freude. Seit ein paar Tagen liegt der nagelneue Kunstrasen. Der alte hat immerhin 15 Jahre durchgehalten und damit die Lebenserwartung für solche Beläge erfüllt. 2005 war das Eckeystadion an der Probstheidastraße nach einer Anlage in Hombruch die zweite in Dortmund, die Kunstrasen erhielt.

Dass der neue Belag derzeit an einigen Stellen etwas braun aussieht, liegt am Kork, der auf die Fläche gestreut wird. Je öfter der Platz nun benutzt werde, so erklärt Helga Zarth vom Verein, desto weniger werde der Kork noch sichtbar sein.

Neuer Kunstrasen kostet 260.000 Euro

260.000 Euro hat diese Neuanschaffung gekostet, wie der sportpolitische Berater der SPD-Fraktion in der Bezirksvertretung Eving, Lothar Volmerich, erklärt. Die Stadt übernimmt die Kosten.

Auch die LED-Flutlichtanlage ist neu. Darum hatte es – wie berichtet – Ärger zwischen SPD und CDU gegeben, weil Bezirksbürgermeister Oliver Stens gemeinsam mit Klaus Sichelschmidt (Bündnis 90/Die Grünen) per Dringlichkeitsentscheidung dem Verein 6400 Euro aus Haushaltsmitteln vorgeschossen hatte – und zwar solange bis der zugesagte Zuschuss dafür vom Projektträger Jülich eingetroffen ist. „Die Bezirksvertretung ist keine Bank“, so die CDU. Inzwischen hat der TuS Eving-Lindenhorst das Geld zurückgezahlt.

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Redaktion Dortmund
Ich fahre täglich durch den Dortmunder Nordosten und besuche Menschen, die etwas Interessantes zu erzählen haben. Ich bin seit 1991 bei den RN. Vorher habe ich Publizistik, Germanistik und Politik studiert. Ich bin verheiratet und habe drei Töchter.
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Andreas Schröter
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