Schlechte Erfahrungen mit einer Frau, die sich als Telekom-Mitarbeiterin ausgab, hat eine Asselnerin gemacht. © dpa
In Asseln

Warnung vor falschen Telekom-Mitarbeitern an der Haustür in Dortmund

Nicht jeder, der sich als Telekom-Mitarbeiter ausgibt, ist auch einer. Diese Erfahrung musste auch eine Asselnerin machen. Sie hat jedoch im entscheidenden Moment richtig gehandelt.

Brigitte Groendahl aus Asseln beschwert sich über die Telekom. Am Freitag (14.5.) habe es in der Mittagszeit an der Tür geschellt. Eine Frau, die sich als Mitarbeiterin der Telekom ausgab, habe ihr einen Glasfaseranschluss verkaufen wollen.

Groendahl fragt: „Ist das in dieser Corona-Zeit notwendig, dass jemand von Tür zu Tür geht? Nur mit einer OP-Maske geschützt, die die Frau erst aufsetzte, als sie unmittelbar vor mir stand?“ Da Groendahl kein Interesse zeigte, ging die Frau weiter zur Nachbarin.

Dazu äußert sich nun Telekom-Sprecher Pascal Kiel: „Nach Rücksprache mit unserem Vertriebspartner ist in der betreffenden Straße niemand im Auftrag der Telekom unterwegs gewesen.“

Vertriebsmitarbeiter können sich ausweisen

Generell gelte: Grundsätzlich können sich alle Vertriebsmitarbeiter, die offiziell für die Telekom unterwegs sind, legitimieren. Sie tragen einen Ausweis (offen, in Brusthöhe sichtbar) und können ein Autorisierungsschreiben vorlegen. Dieses verweist auf die Hotline (0800-8266347).

Die Mitarbeiter beantworten dort Anfragen von besorgten Kunden zu einzelnen Personen. Dabei prüfen und bestätigen sie, ob die vor der Tür stehende Person im Auftrag der Telekom handelt. Üblicherweise tragen die Vertriebsmitarbeiter graue beziehungsweise farbige Polo-Hemden in Magenta und schwarze Jacken mit Telekom(T)-Logo.

Brigitte Groendahl habe richtig gehandelt, die Person nicht in die Wohnung zu lassen.

Über den Autor
Redaktion Dortmund
Ich fahre täglich durch den Dortmunder Nordosten und besuche Menschen, die etwas Interessantes zu erzählen haben. Ich bin seit 1991 bei den RN. Vorher habe ich Publizistik, Germanistik und Politik studiert. Ich bin verheiratet und habe drei Töchter.
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Andreas Schröter
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