Karim Bouzerda wechselt zurück in den Dortmunder Amateurfußball. © Dan Laryea
Fußball in Dortmund

Acht Tore in vier Spielen: Karim Bouzerda ist beim torgeilen Dortmunder C-Ligisten angekommen

Karim Bouzerda ist im Dortmunder Amateurfußball bestens bekannt. Der Stürmer kickte schon für eine Dortmunder Klubs, erzielte viele Tore. Jetzt ist er in der C-Liga gelandet und brennt immer noch auf Treffer.

16 Mal durfte er zuletzt jubeln – beim 16:1-Erfolg feierte Karim Bouzerda mit seinem neuen Klub MSV Dortmund einen absoluten Testspiel-Kantersieg gegen den FCK Sölde. Das Saisonziel ist klar definiert. Das weiß auch Bouzerda, der trotz seines fortgeschrittenen Alters noch auf viele, viel Tore brennt.

Die Quote für seinen neuen Klub kann sich schon mal sehen lassen. In vier Spielen hat Karim Bouzerda schon acht Mal für seinen neuen Verein MSV Dortmund getroffen – ein Schnitt von zwei Treffern pro Partie. Zuletzt traf er einmal – beim 16:1-Sieg gegen Sölde. Bouzerda, der unter anderem auch schon für Eving-Lindenhorst, Mengede und Schüren gespielt hat, ist angekommen beim Marokkanischen Fußballverein. „Ich möchte mir hier mit meinen Landsleuten etwas aufbauen. Ich hatte auch andere Angebote, habe aber auf Geld verzichtet. Ich bin nicht mehr der Jüngste und möchte das Fußballspielen einfach genießen und Zeit für meine Familie haben“, sagt Bouzerda.

Die Qualität in seinem Kader, der derzeit noch in der C-Liga spielt, aber zu den absoluten Top-Favoriten auf den Aufstieg zählt, schätzt der Stürmer, der trotz seiner 35 Jahre immer noch abgezockt ist, sehr hoch ein. „Wir könnten locker auch in der Kreisliga A spielen. Wir sind immer heiß darauf, wollen immer ein Spiel haben und Tore schießen“, sagt Bouzerda.

MSV Dortmund möchte aufsteigen

Das Ziel für die kommende Saison ist – sofern Corona keinen Strich durch die Rechnung macht – der Aufstieg in die Kreisliga B. „Der ist Pflicht, auch der Vorstand geht davon aus“, sagt Bouzerda, der gerne noch ein paar Jahre weiter Fußball spielen möchte. „Solange die Knochen noch heile sind, möchte ich spielen. Ich fühle mich noch nicht schlapp“, sagt der Stürmer, der in ein paar Jahren dann auch ins Trainergeschäft hineinschnuppern möchte. „Ich will auf jeden Fall eine Lizenz machen.“

Über den Autor
Sportredaktion Dortmund
Ist bereits seit Kindesbeinen an von Ballsportarten – insbesondere Fußball – fasziniert. Stets neugierig auf der Suche nach Geschichten, auch abseits des Ballsports. Die Liebe zum Journalismus entdeckte er über sein großes Hobby: Fotografie. Gebürtig aus Selm, mittlerweile in Lünen wohnhaft.
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Patrick Schröer

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