Antonios Kotziampassis kann am Sonntag wohl wieder auf eine langjährige Konstante zurückgreifen. © Stephan Schuetze
Fußball-Oberliga

ASC 09: Leistungsträger vor der Rückkehr, möchte sich beim Trainer aber nicht aufdrängen

Die Personalsituation beim ASC 09 Dortmund ist noch immer schlecht. Eine langjährige Konstante könnte nach einigen Wochen Zwangspause nun zurückkehren.

Antonios Kotziampassis ist Trainer beim Fußball-Oberligisten ASC 09 Dortmund. Am Sonntag könnte der Coach wieder eine Option mehr zur Verfügung haben. Ein zuletzt verletzter Leistungsträger meldete sich diese Woche zurück.

Im ersten Saisonspiel beim 1. FC Kaan-Marienborn hatte er noch über 83 Minuten auf dem Platz gestanden. Eine Woche später passierte es dann. „Wir haben uns ganz normal warmgemacht“, sagt Daniel Schaffer.

Daniel Schaffer verletzt sich vor dem Spiel gegen Victoria Clarholz

Es lief die Vorbereitung auf das Heimspiel gegen Victoria Clarholz (5:2) Anfang September. Zum Abschluss des Warmmachen trainieren die Aplerbecker immer ein paar Torschüsse. „Nach dem zweiten Torschuss hat es in den Adduktoren gezogen“, so Schaffer.

Schon in den anschließenden 90 Minuten saß er draußen. Beim Arzt war Schaffer nicht, er geht von einer Adduktoren-Zerrung aus. Rund einen Monat stand er für den ASC nicht auf dem Rasen.

Daniel Schaffer spielt seit 2016 für den ASC 09 Dortmund.
Daniel Schaffer spielt seit 2016 für den ASC 09 Dortmund. © Stephan Schuetze © Stephan Schuetze

Die Woche nach dem Clarholz-Spiel fiel er ohnehin krank aus. Beim zweiten Training in Anschluss brach die Zerrung dann wieder auf. Erst am Dienstag stieg Schaffer wieder in das Training ein. „Die Woche konnte ich ganz normal mittrainieren. Hoffentlich passiert nicht noch was“, sagt der Mittelfeldspieler.

Denn am Sonntag (15 Uhr, Schwerter Straße 238, Dortmund) empfängt der ASC den FC Eintracht Rheine. Dann soll Schaffer wieder eine Option sein. Doch der 33-Jährige dämpft die Erwartungen, denkt erstmal nur an einen Platz auf der Bank.

„Vom Gefühl her bin ich nicht die erste Option oder Priorität für einen Wechsel“, sagt Schaffer.

Schließlich habe er bislang nur mit angezogener Handbremse trainiert. Nach vielen Jahren Erfahrung habe er schließlich ein Gefühl für seinen Körper und die eigene Kondition.

Daniel Schaffer sieht sich als Option für die Schlussphase des ASC 09 Dortmund

„Für ein paar Minuten vor Schluss, wenn man noch jemanden vorne drin braucht, kann ich mir das schon vorstellen“, sagt Schaffer. Sein Ziel sei es, den Freitag und Sonntag erstmal unbeschadet zu überstehen und „danach die Woche wieder Vollgas geben“.

Die Rückkehr Schaffers sei für ihn persönlich „sehr wichtig“. „Es ist nie schön, zuzugucken“, sagt der Routinier. Seine Mannschaftskollegen haben die vergangenen Wochen mit dem sechsten Tabellenplatz aber erfolgreich überstanden. Das gebe ihm Sicherheit, nicht gleich ein zu hohes Risiko gehen zu müssen, so Schaffer.

Trotzdem ist die Personallage mit den Ausfällen von Kevin Brümmer und Lars Warschewski nach wie vor angespannt. „Ich bin schon überzeugt, dass ich der Mannschaft weiterhelfe“, sagt Schaffer. Das soll dann spätestens in der darauffolgenden Woche der Fall sein.

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Amateursportler bewegen vielleicht weniger Menschen als die Profis, dafür aber umso intensiver. Sie schreiben die besseren Geschichten - vor allem im Ruhrgebiet. Diese zu erkennen und aufzuschreiben, darum arbeite ich seit 2017 für Lensing Media. Darüber hinaus Handballtrainer im Jugendbereich. Gebürtig aus Lünen.
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Timo Janisch

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