ASC-Topstürmer Maximilian Podehl bekommt einen neuen Mitspieler. © Schütze
Fußball-Oberliga

ASC-Stürmer Podehl freut sich über Zugang: Aber macht er sich Sorgen um seinen Stammplatz?

Stürmer Maximilian Podehl ist beim ASC eine Institution. Jetzt kommt ein neuer Top-Mann - und macht ihm den Posten im Sturm streitig? Der Trainer klärt auf, Podehl reagiert.

Maximilian Podehl ist nicht bange, ganz und gar nicht. Die Verpflichtung von Offensivmann Phillippos Selkos, ehemals beim SC Paderborn und in der ersten Liga Griechenlands unter Vertrag, kommentiert der Top-Stürmer des ASC 09 Dortmund mit dem erwartbaren Standardsatz: „Ich freue mich natürlich über jeden Spieler, der die Mannschaft verstärkt.“ Und fügt hinzu: „Meinen Stammplatz lasse ich mir nicht wegnehmen.“

Die Institution Podehl (23 Jahre) kann mit seinen 69 Treffern in 116 Oberliga-Spielen wuchern – und ist sich dessen bewusst. Dass er sich nicht um den Startelfplatz in vorderster Front sorgt, ist deshalb nur nachvollziehbar. Zumal Selkos, der neue Mann, zumindest verbal keine Anstalten macht, ihm diesen Neuner-Posten im Ein-Mann-Sturm streitig machen zu wollen. Seine Wunschposition, so sagt es der 21 Jahre junge Neuzugang, das sei das Zehner-Mandat.

ASC-Angriff soll noch flexibler werden

Ins Gehege dürften sich beide – Podehl und Selkos – künftig also nicht kommen. Sie könnten sich eher ergänzen, den ASC-Angriff noch unberechenbarer machen. „Philippos ist sehr flexibel einsetzbar“, sagt Coach Antonios Kotziampassis, „er kann als Achter, Zehner oder Neuner spielen“, im Zweifel sogar auf die Außenpositionen ausweichen. Wenngleich der ASC-Trainer meint: „Er ist schnell, aber kein Sprinter.“

Kotziampassis plant mit der Neuerwerbung demnach eher in der Zentrale. Dort sei er in der Lage, „Bälle zu halten und mit seinem Torinstinkt vorne hineinzustoßen“. In den Strafraum – Podehls liebsten Feldbereich. „Diese Art des offensiven Mittelfeldspielers haben wir nicht in der Mannschaft“, sagt der ASC-Mittelstürmer auf Nachfrage. Es könne nur zuträglich sein, Selkos als zusätzliche Kraft im eigenen Kader zu wissen.

ASC-Trainer pocht auf das Leistungsprinzip

So sieht es auch der Trainer. Doch er betont: „Wie immer gilt das Leistungsprinzip. Leistung setzt sich durch. Wer Leistung bringt, der spielt.“ Das gelte für Selkos wie für Podehl.

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