Patrick Rudolph traf für den TuS Bövinghausen. © Stephan Schuetze
Fußball

B-Mannschaft des TuS Bövinghausen ist zu stark für einen ambitionierten Landesligisten

Der TuS Bövinghausen hat am Mittwochabend viele Topspieler geschont. Unter anderem Kevin Großkreutz. Trotzdem reichte es zu einem lockeren Sieg gegen einen ambitionierten Landesligisten.

Marko Onucka, Sebastian Mützel, Kevin Großkreutz, Philipp Rößler, Ricardo Seifried, Maurice Haar, Baris Özbeck, André Witt und Dino Dzaferoski – sie alle saßen zum Anpfiff nur auf der Bank oder standen gar nicht im Kader. „Es sollten diesmal die Jungs spielen, die zuletzt gefehlt haben oder weniger zum Einsatz kamen. Und die haben es wirklich gut gemacht“, sagte TuS-Präsident Ajan Dzaferoski.

3:0 hieß es am Ende für den TuS Bövinghausen gegen den ambitionierten Landesligisten Werner SC. Der WSC hatte zuletzt das Testspiel gegen den Oberligisten Preußen Münster II noch mit 1:0 gewonnen, am Mittwochabend war das Team über die gesamten 90 Minuten gesehen aber chancenlos.

In den Vordergrund spielte sich der bullige Strafraumstürmer Mirza Basic. Den hatte der TuS Bövinghausen vor der Spielzeit verpflichtet. Basic hat unter anderem in Polen für Wisla Krakau II (Liga unbekannt), in Schweden für IK Arevika (5. Liga), in Österreich für Wieselburg (5. Liga) und in Bosnien-Herzegowina für NK Zvijezda Gradacac (2. Liga) gekickt.

Der 1,93 Meter große Basic traf zweimal gegen den Werner SC. Im ersten Abschnitt nach Vorarbeit von Aleksandar Gjorgjevski zum 2:0 (36.) und in den zweiten 45 Minuten nach Pass des eingewechselten Rößler zum 3:0 (62.). „Mirza hat es vorne wirklich gut gemacht. Er muss sich aber noch an unser Spiel gewöhnen“, sagte Dzaferoski.

Den Führungstreffer hatte Mittefeldspieler Patrick Rudolph, einer der wenigen Topspieler in der Startelf, erzielt. Der Werner SC hatte in den gesamten 90 Minuten nur eine Chance, und die in der 89. Minute. Yussef Saados Kopfball landete aber nicht im Tor. „Wir haben hoch verdient gewonnen. Wir hatten mehr Ballbesitz und haben nur eine Chance in 90 Minuten zugelassen“, analysierte Dzaferoski.

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Thomas Schulzke

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