Die Planungen des BSV Schüren für die kommende Saison sind weiter vorangeschritten. © Nils Foltynowicz
Fußball-Westfalenliga

Beim BSV Schüren haben die beiden wichtigsten Männer verlängert

Beim Westfalenligisten BSV Schüren ist gerade einiges in Bewegung. Jetzt hat der Verein die nächsten beiden Vertragsverlängerungen auf zwei ganz wichtigen Positionen bekannt gegeben.

Namhafte Neuzugänge stehen beim BSV Schüren schon fest. In Massimo Ornatelli und Xavier Bwangombo hat der abstiegsbedrohte Westfalenligist zuletzt zwei Spieler vorgestellt, die schon Einblicke in den professionellen Fußball gehabt haben. Darüber hinaus haben aber auch zwei ganz wichtige Männer verlängert.

Trainer Arthur Matlik wird auch über diese Saison hinaus an der Seitenlinie stehen. Er hat seinen Vertrag wie der Sportliche Leiter Mehmet Aslan um ein weiteres Jahr verlängert. Und zwar egal in welcher Liga Schüren dann spielen wird, das ist Schürens Vorsitzendem Peter Seifert wichtig zu betonen. Schüren steht mit vier Punkten nach sieben Spielen aktuell auf dem 15. Tabellenplatz und damit auf einem Abstiegsrang.

„Das Ziel ist aber natürlich ganz klar drinzubleiben“, betont Seifert. Man sei guter Dinge, dass das gelingen werde. In Schüren ist man überzeugt von der Qualität der Neuverpflichtungen ebenso überzeugt wie von der Arbeit Matliks und Aslans.

Darf sich über einen neuen Angreifer freuen: BSV-Trainer Arthur Matlik © Schaper © Schaper

„Der gesamte Vorstand ist froh“

„Der gesamte Vorstand ist froh, dass die beiden auch in der kommenden Saison bei uns bleiben werden“, sagt Peter Seifert. „Die Zusammenarbeit passt. Beide machen eine wunderbare Arbeit.“ Sie seien fußballerisch und fachlich voll auf der Höhe. „Sie bringen gerade auch den jungen Spielern viel bei“, lobt Seifert.

Bis zum Sommer 2022 laufen die Verträge von Mehmet Aslan und Arthur Matlik nun. „Dass auch der Vertrag mit Arthur verlängert wurde, war mir persönlich sehr wichtig“, sagt der Sportliche Leiter.

Auch Matlik betont die gute Zusammenarbeit der beiden: „Wir blicken ähnlich auf den Fußball. Als er noch mein Co-Trainer war und wir über die Aufstellung sprachen, hatten wir auf zehn Positionen dieselben Namen stehen“, sagt Matlik. Wenn sie sich nicht sehen, würden sie viel telefonieren. „Wir arbeiten sehr gut zusammen.“

Intern habe man sich schon Ziele gesteckt für den Zeitraum bis Sommer 2022, sagt Mehmet Aslan, „aktuell müssen wir aber erst mal aufpassen, dass wir da unten rauskommen.“ Das formuliert auch Matlik als oberstes Ziel. Auch wenn der Tabellenplatz das nicht widerspiegle, habe er den Eindruck, dass die Mannschaft einen Schritt nach vorne gemacht habe. „Leider drückt sich unser Potenzial bislang noch nicht in unserer Punktzahl aus.“

Verlängerungen mit Spielern stehen auf dem Plan

Nach ihren Vertragsverlängerungen würden sie jetzt die Verlängerung ihrer Spieler in Angriff nehmen, sagt Aslan. Man wolle den Großteil der Spieler halten. Gleichzeitig sei man aber auch noch auf der Suche nach einem neuen Stürmer, den man direkt verpflichten könne. „Wir suchen nicht nach einem Back-up, sondern nach einem Spieler, der uns sofort weiterhilft. Das gestaltet sich aber alles ein bisschen schwieriger: In der Winterpause dürfen die Vereine die Ablösen ja selbst bestimmen.“

Mit den jüngsten Verstärkungen im Kader seien beide aber optimistisch, dass man sich in der Tabelle verbessere, wenn es wieder losgehe. Bei weiteren Transfers müsse es sportlich, aber auch menschlich passen, sagt Matlik. „Wir sind eine familiäre Truppe.“

Mehmet Aslan zeigt in Richtung Zukunft. Der BSV Schüren hat mit seinem Sportlichen Leiter verlängert.
Mehmet Aslan zeigt in Richtung Zukunft. Der BSV Schüren hat mit seinem Sportlichen Leiter verlängert. © Stephan Schuetze © Stephan Schuetze

Finanziell könne der Verein zwar nicht mit anderen Klubs in Dortmund oder in der Liga mithalten, das Umfeld sei aber sehr gut. Die Mitglieder würden sich gegenseitig unterstützen. „Ich fühle mich wohl in Schüren“, sagt der BSV-Trainer. Sowohl zu der Mannschaft als auch zum Vorstand habe er ein gutes Verhältnis.

„Manche Trainer haben es schwieriger. Ihnen wird bei der Aufstellung vom Vorstand hereingeredet. Das ist hier nicht der Fall. Ich habe freie Hand und könnte anders auch nicht arbeiten“, sagt Matlik.

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