Für den TuS Bövinghausen steht am kommenden Mittwoch das nächste Duell an. © Schaper
Fußball-Westfalenliga

Bövinghausen-Gegner bezeichnet sich als „SC Freiburg der Liga“, obwohl er immer gewinnt

Für den TuS Bövinghausen steht das nächste Top-Spiel in dieser noch jungen Spielzeit an. Der Gegner verteilt die Rollen klar und bezeichnet sich selbst als SC Freiburg der Liga.

Das Spiel des TuS Bövinghausen gegen den SV Hohenlimburg war nicht von viel Spektakel geprägt. 80 Minuten rannte der Dortmunder Westfalenligist an, ehe es einen Elfemeter gab, den Aleksandar Gjiorgjievski verwandelte und so den 1:0-Erfolg klarmachte.

Drei Punkte mitgenommen, Mund abputzen, weitermachen ist die Devise im Dortmunder Westen. Denn: Das nächste Spiel steht an. Am Mittwoch gastiert der TuS Bövinghausen in Arnsberg beim Tabellenvierten SC Neheim, bevor es kommenden Sonntag zum Dortmunder Derby gegen den FC Brünninghausen kommt. Das nächste Top-Spiel.

„Es wird kein einfaches Spiel, weil es mitten in der Woche ist. Neheim ist defensiv stark, sehr diszipliniert und kontert gut“, sagt Bövinghausen-Kapitän Dino Dzaferoski.

Der Grund für das Spiel unter der Woche: Die Begegnung der beiden Teams am 2. Spieltag fiel wegen mehrerer Corona-Fälle beim SC Neheim aus. Neheim musste deshalb zwei Liga-Spiele absagen, spielte dazwischen aber mit den übrig gebliebenen Spielern ein Test-Spiel unter der Woche gegen den Lüner SV. Der Verband hatte dies damals deutlich kritisiert, für Neheim-Coach Alex Bruchhage ist das kein Thema mehr. „Gegen Bövinghausen hätten wir damals nicht spielen können, das wäre verantwortungslos gewesen. Wir sind sehr verantwortungsbewusst mit der Situation umgegangen“, sagt Bruchhage, der lieber auf die aktuelle sportliche Situation blickt.

„David gegen Goliath“

Drei Spiele absolvierte Neheim, drei Mal gewann das Team. Weiße Weste, genauso wie der TuS Bövinghausen, der einen Sieg mehr eingefahren hat. „Es ist ein absolutes Spitzenspiel, deshalb freuen wir uns drauf. Es hat ein bisschen was von David gegen Goliath“, sagt Bruchhage. „Die eine Seite, der SC Freiburg der Liga, und dann der große TuS Bövinghausen, gespickt mit Ex-Profis. So eine Konstellation kann man sich nur wünschen“, zeigt sich Bruchhage vollauf begeistert für das Spiel. Freiburg deshalb, weil Bruchhage betont, dass sein Team vor allen aus jungen Spielern, Eigengewächsen und Spielern aus der Region besteht, die als Ziel einen Platz im oberen Drittel der Liga haben.

Wobei Bruchhage klarmacht, dass er Bövinghausen als den Favoriten in der Liga sieht, der sich gegen „jede Mannschaft durchsetzen wird“. Am Mittwoch soll es im besten Fall ein Duell auf Augenhöhe geben, wenn es nach Neheim geht. Bövinghausen möchte die nächsten drei Punkte einheimsen, den Mund wieder abputzen und im besten Fall den nächsten Schritt in Richtung Aufstieg machen, betont Dzaferoski: „Wir müssen das Spiel in Neheim gut angehen.“

Über den Autor
Journalismus ist meine Passion. Seit 2017 im Einsatz für Lensing Media. Immer auf der Suche nach Hintergründen, spannenden Themen und Geschichten von Menschen.
Zur Autorenseite
David Nicolas Döring

Der neue Lokalsport-Newsletter für das Münsterland

Immer dienstags und freitags um 18:30 Uhr das Wichtigste aus dem Lokalsport direkt in Ihr E-Mail-Postfach.

Informationen zur Datenverarbeitung im Rahmen des Newsletters finden Sie hier.