Der TuS Bövinghausen, um Boss Ajan Dzaferoski (2.v.r.) hat mit einem Trio verlängert. © Stephan Schuetze
Fußball-Westfalenliga

Bövinghausen macht nächste Verlängerungen fix: Einer bleibt, um in der Regionalliga zu spielen

Der TuS Bövinghausen gibt für den angepeilten Oberliga-Aufstieg weiter Vollgas. Der Klub treibt seine Personalplanungen voran und hat nun mit einem Trio die Zusammenarbeit verlängert.

Aus sechs mach neun: Nach den Vertragsverlängerungen mit Marko Onucka, Philipp Rößler, Benjamin Teichmöller, Eyüp Cosgun, Sebastian Mützel und Denis Ramadan hat der TuS Bövinghausen ein Trio an sich gebunden: Zwei starke Neuzugänge und der Modellathlet bleiben.

Die ersten neun Spieler haben für die kommende Saison, die sich – wenn es nach den Plänen des TuS Bövinghausen geht, möglichst in der Oberliga abspielt – beim TuS zugesagt. Zum bisherigen Sextett gesellen sich nun auch noch Keeper Ricardo Seifried, der im Sommer vom SC Westfalia Herne nach Bövinghausen wechselte, Offensivmann Ervin Catic (kam vom BV Cloppenburg) und Mittelfeldspieler Aleksandar Gjorgjievski.

Seifried fühlt sich „unglaublich wohl“

„Ich fühle mich beim TuS Bövinghausen unglaublich wohl. Ich bin ja ein Dortmunder Junge, bin in Dortmund aufgewachsen und darf endlich auch mal für einen Dortmunder Klub spielen. Bövinghausen hat große Ambitionen“, sagt der ehemalige Keeper des SC Westfalia Herne, Ricardo Seifried. Der Torhüter, der erst im Sommer zum TuS stieß, absolvierte bislang alle Meisterschaftsspiele, ist der Dauerbrenner im Kader der Bövinghauser. Kein Akteur stand häufiger und länger auf dem Platz. Für Ersatzkeeper Frederic Westergerling gab es daher kein Vorbeikommen.

Wecken die Leistungen Seifrieds Begehrlichkeiten auch bei anderen Klubs? Bestimmt. Hat Seifried ein Angebot bekommen? Angeblich nicht. „Nein, Angebote gab es nicht. Das liegt aber vielleicht daran, dass ich frühzeitig verlängert habe. Deswegen hat ein Wechsel für mich überhaupt keine Rolle gespielt“, sagt Seifried, der voll hinter dem TuS Bövinghausen stehe und mit dem Klub in die Regionalliga aufsteigen möchte.

Dass Westergerling wegen Seifried in der Liga nicht gespielt und nun den Verein in Richtung Westfalia Wickede verlassen hat, findet der TuS-Keeper bedauerlich. „Er ist ein Top-Torwart. Wir haben uns gegenseitig immer gespusht, haben immer Vollgas gegeben. In jedem anderen Verein würde er wohl spielen. Das ist natürlich schade für ihn“, sagt Seifried.

Nicht ganz so häufig auf dem Platz standen Ervin Catic und Aleksandar Gjorgjievski, die beim TuS allerdings ebenfalls verlängert haben. Beide Spieler absolvierten jeweils fünf von acht möglichen Spielen und erzielten dabei jeweils auch zwei Treffer. Das Duo gehört ebenfalls zum Stammpersonal.

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Sportredaktion Dortmund
Ist bereits seit Kindesbeinen an von Ballsportarten – insbesondere Fußball – fasziniert. Stets neugierig auf der Suche nach Geschichten, auch abseits des Ballsports. Die Liebe zum Journalismus entdeckte er über sein großes Hobby: Fotografie. Gebürtig aus Selm, mittlerweile in Lünen wohnhaft.
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Patrick Schröer

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