Dominik Deppe (vorne) ist beim FC Brünninghausen angekommen. © FC Brünninghausen
Fußball

Brünninghausen feiert Schützenfest gegen Kirchhörde – Geburtstagskind trifft

Einen erfolgreichen Testspieleinstand hat der FC Brünninghausen am Samstag gefeiert. Gegen den Kirchhörder SC bejubelte der FCB ein Schützenfest. Auch ein Neuzugang, der Geburtstag hatte, traf.

Besser hätte der FC Brünninghausen – zumindest rein ergebnistechnisch – kaum aus den Startlöchern kommen können. In seinem ersten Fußballspiel seit über vier Monaten setzte sich der Westfalenligist am Samstagnachmittag mit einem Kantersieg im Test gegen den Landesligisten Kirchhörder SC durch. Dabei traf für die Blau-Weißen sogar ein Neuzugang, der am Samstag auch noch seinen Geburtstag feierte.

Mit einem 6:0-Erfolg schickten die Brünninghauser den Kirchhörder SC wieder nachhause. Dabei verlief das Spiel vor allem im ersten Durchgang nicht so eindeutig, wie es das Endergebnis erahnen lässt. Der Favorit aus der Westfalenliga hatte bei seiner Premiere so seine Mühen mit den Kirchhördern, die bereits zwei Testspiele zuvor bestritten hatten. Das sah auch Rafik Halim so, der den FCB am Samstag coachte. „Kirchhörde war in den ersten 15 Minuten mehr im Flow und im Rhythmus. Da waren sie uns spielerisch voraus“, so der FCB-Trainer.

Auch KSC-Coach Sascha Rammel sah zumindest im ersten Durchgang eine solide Leistung seiner Mannschaft. „Wir waren die ersten 50 bis 55 Minuten nicht die schlechtere Mannschaft, machen dann aber teilweise auch Katastrophenfehler“, so Rammel.

Brünninghausens schneller Doppelschlag

In die Halbzeit ging der FCB trotz des weitgehend ausgeglichenen Spielverlaufs aber mit einer 2:0-Führung. Ein Doppelschlag von Patrick Trawinski (33.) und von Nils da Costa Pereira (34.) sorgte für den Vorsprung.

Mit Beginn der zweiten 45 Minuten wendete sich das Blatt auch auf dem Feld spürbar. Brünninghausen kam besser aus der Kabine, spielte nun dominanter auf – und schraubte das Ergebnis immer mehr in die Höhe. Rammel dazu: „Wir sind ab Mitte der zweiten Halbzeit auseinander gebrochen. Das war aber auch klar. Wir sind noch eine ganz junge Truppe, kennen uns noch nicht so gut. Die Tore, die wir bekommen haben, waren zu einfach.“

Einem Doppelpack von Jonas Telschow (51./66.) folgte dann der Premierentreffer eines Neuzugangs und Geburtstagskindes. Dominik Deppe, der vom Lüner SV zum FCB gewechselt ist, traf bei seinem Debüt nach einem Foulelfmeter, den er sogar selbst herausholte. „Souveräner konnte man den Elfmeter nicht schießen. Ich hatte aber auch vorher schon zwei gute Chancen“, witzelte Deppe nach dem Spiel. Sein neuer Teamkollege Leon Broda, Keeper des FCB, der nach acht Monaten Verletzungspause sein Comeback feierte, sagte dazu: „Ich habe von hinten gerufen, dass Deppe schießen soll. Er muss jetzt zwei Kisten für uns springen lassen – eine für den Geburtstag und eine für das Tor.“

Den Schlusspunkt hinter diese Partie setzte Brünninghausens Sebastian Kruse, der das halbe Dutzend voll machte (80.).

Insgesamt war Rafik Halim mit dem Spielverlauf zufrieden. „Wir haben zwar noch sehr viel zutun, aber Aggressivität, Zweikampfstärke und der Wille, Meter zu machen, waren schon ganz gut“, so Halim, der seinen Schützlingen nun erst einmal eine Woche frei gibt.

FC Brünninghausen: Broda – Kruse, Großkreutz, Bachmann, Vaitkevicius (46. Afsar), Trawinski, Tekin, Toure (30. da Costa Pereira), Telschow, Deppe, Palmieri (46. Arafa)
Kirchhörder SC: Ernst (46. Wrase) – Ulusoy, Yüksel, Rudnik, Doyscher, Atalay, Rous (52. Tchienguin Touko), Franke, Bernhard, Sievers (52. Brigdar), Cenan (46. Heintzmann)
Tore: 1:0 Trawinski (33.), 2:0 da Costa Pereira (34.), 3:0 Telschow (51.), 4:0 Telschow (68.), 5:0 Deppe Foulelfmeter (77.), 6:0 Kruse (80.)

Über den Autor
Sportredaktion Dortmund
Ist bereits seit Kindesbeinen an von Ballsportarten – insbesondere Fußball – fasziniert. Stets neugierig auf der Suche nach Geschichten, auch abseits des Ballsports. Die Liebe zum Journalismus entdeckte er über sein großes Hobby: Fotografie. Gebürtig aus Selm, mittlerweile in Lünen wohnhaft.
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Patrick Schröer

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