Der BSV Schüren (grün-weiße Trikots) setzte sich im Halbfinale gegen den ambitionierten Bezirksligisten VfL Kemminghausen durch. © Stephan Schütze
Kronen-Kreidekarre-Cup

Das Traumfinale in Brackel ist perfekt – BSV Schüren will Revanche nehmen

Der BSV Schüren steigerte sich von Spiel zu Spiel und gab im ersten Halbfinale gegen den VfL Kemminghausen eindeutig den Takt an. Westfalia Wickede zog ebenso souverän ins Finale ein.

Das Finale beim Kronen-Kreidekarre-Cup ist perfekt. Am Sonntag trifft der BSV Schüren auf den Ligakonkurrenten Westfalia Wickede. Beide Teams setzten sich im Halbfinale gegen ihre Gegner klar durch.

BSV Schüren – VfL Kemminghausen 4:1 (2:1)

Der BSV übernahm sofort das Kommando, setzte den VfL unter Druck und zwang ihn zu Fehlern. Als dann Kamil Bednarski mit einem langen Diagonalball auf die Reise geschickt wurde und sein Gegenspieler sich verschätzte, war es passiert. Bednarski behielt frei vor dem Tor den Überblick und erzielte das 1:0 für seine Farben (7.). Kemminghausen schüttelte sich kurz und hatte dann durch Seyit Ersoy die große Chance zum Ausgleich, aber sein Zuspiel auf Fabian Kolodzik war zu ungenau (15.). Nach einem Kemminghausener Ballverlust im Mittelfeld schaltete Schüren sofort um und kam durch Jonas Acquistapace zum 2:0 (25.).

Mit einem herrlichen Schlenzer mit links aus halbrechter Position gelang Ex-Profi Yunus Emre Albayrak der Anschlusstreffer für den VfL (31.). Auch in den zweiten 40 Minuten wogte die Partie hin und her. BSV-Stürmer Ahmed Ersoy verpasste das Abspiel auf den freistehenden Bednarski (46.). Der VfLer Seyit Ersoy schoss knapp am rechten Torwinkel vorbei (51.). Nach einer schönen Kombination gelang dem eingewechselten Lutz Radojewski das 3:1 für den BSV Schüren und damit die Vorentscheidung(55.). Mit einem trockenen Schuss in den kurzen Winkel erzielte Sinan Türkmen das 4:1 (63.). Damit zog der BSV Schüren unangefochten und verdient ins Finale ein.

BV Westfalia Wickede – Dortmunder Löwen Brackel 61 5:1 (5:0)

David gegen Goliath hieß es im zweiten Halbfinale zwischen dem Titelverteidiger Westfalia Wickede und den drei Klassen tiefer spielenden Dortmunder Löwen. Bereits in der sechsten Minute ging die Westfalia durch Neuzugang Niels Overhoff mit 1:0 in Führung. Im nächsten Angriff konnte Brackels Julian Steinacker nur mit einem Handspiel auf der Torlinie das Gegentor verhindern. Das aber bedeutete die rote Karte für ihn und Handelfmeter für Wickede. David Antunes Gouveia Fernandes ließ sich nicht lange bitten und erhöhte auf 2:0 für die Westfalia (8.). Erneut Overhoff traf aus 16 Metern mit links zum 3:0 (16.).

Das Spiel war somit entschieden, ehe es richtig begonnen hatte. Das 4:0 erzielte Isam EL Aallali (31.). Das 5:0 gelang kurz darauf Jan Nielinger (33.). Nach der Pause war die Luft raus. Die Dortmunder Löwen waren um Schadensbegrenzung bemüht und Westfalia Wickede spielte möglichst kraftsparend. Die Einwechselung von Wickedes 46-jährigem Trainer Marko Schott sorgte für Aufsehen (65.), zumal er zweimal einem Torerfolg nahe war. Dann gelang den Löwen der Ehrentreffer durch Nick Augustat (75.) Im Endspiel kommt es nun zum Duell der beiden ranghöchsten Teams, wobei der BSV Schüren auf Revanche für die Halbfinalniederlage des Vorjahres sinnt und den dreimaligen Seriensieger aus Wickede als Turniersieger ablösen möchte.

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